Bezahlen mit dem Smartphone: Payback-App wird zur Geldbörse

Bezahlen mit dem Smartphone: Payback-App wird zur Geldbörse

, aktualisiert 26. April 2016, 17:07 Uhr
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Die Payback-App soll das bald möglich machen.

von Katharina SchneiderQuelle:Handelsblatt Online

Mit der einer neuen Payback-App sollen Nutzer bald Punkte sammeln und sogar bezahlen können. Los geht es im Juni in den dm-Drogeriemärkten – das dürfte auch ein Phänomen erklären, das bereits viele Kunden verwundet hat.

FrankfurtHatten Sie sich auch schon gefragt, warum es in vielen dm-Drogeriemärkten seit einigen Wochen eine Vorrichtung gibt, an der Kunden ihre Payback-Karte selbst scannen können? Überlastet es die Kassierer etwa, wenn sie neben den Einkäufen auch noch die Karte vor den Kassen-Scanner halten müssen? Am heutigen Dienstag liefern Payback und dm die Erklärung.

Auf dem EHI-Kartenkongress in Bonn stellte der Betreiber von Deutschlands führender Bonuskarte seine neue App vor. Diese soll künftig drei Funktionen vereinen: Punkte sammeln, Coupons einlösen und bezahlen. Ab dem 31. Mai soll sie im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar sein. Nach Angaben des Unternehmens wird die Payback-Karte in Deutschland derzeit 3,5 Millionen Mal pro Tag an den Kassen der Partner vorgezeigt. Die alte Payback-App sei mehr als 8,5 Millionen Mal heruntergeladen worden.

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Das Punktesammeln per Smartphone soll bei den großen Payback-Partnern in einer Pilotphase ab Juni möglich sein. In den dm-Drogeriemärkten soll zeitgleich bereits die Bezahlfunktion nutzbar sein. Im Juli soll dann die Supermarktkette Real folgen und im Herbst Partner wie Aral, Galeria Kaufhof, Rewe und Alnatura. Laut Payback-Geschäftsführer Dominik Dommick hatten in einer Befragung immerhin 36 Prozent der App-Nutzer angegeben, in Zukunft mit der App bezahlen zu wollen.

Die Bezahlfunktion soll auf einem QR-Code und der NFC-Technologie basieren. Der fällige Betrag werde per Lastschrift eingezogen. Die Bankdaten seien weder für Payback noch für die Partner zugänglich und würden auch nicht im Handy gespeichert, sondern ausschließlich bei einem zertifizierten Zahlungsdienstleister. Die Sicherheits- und Verschlüsselungsmechanismen seien nach Bankenstandards aufgesetzt.


In einer Mitteilung des Unternehmens machte Dommick auch eine Seitenhieb auf andere Bezahldienstleister: „Durch unser Leistungsbündel aus Coupons, Loyalty und Payment sind wir relevanter als die großen Payment-Anbieter, die ausschließlich eine Bezahlfunktion bieten.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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