Falls die Europäer erneut zum Zuge kommen sollten, wäre die französische Finanzministerin wohl erste Wahl. Die 55-Jährige hat sich in der Finanzkrise durch ihr souveränes Auftreten im Kreis der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) großes Ansehen erworben. „Die Financial Times“ verlieh der fließend englischsprechenden Politikerin 2009 sogar den Titel der besten Finanzministerin Europas. Gegen sie spricht jedoch ihre Nationalität. Denn Frankreich hatte den IWF-Chefposten in den zurückliegenden 33 Jahren insgesamt 26 Jahre lang inne. Staatschef Nicolas Sarkozy dürfte seine Star-Ministerin zudem im heraufziehenden Präsidentschaftswahlkampf nur ungern ziehen lassen. Quelle: dapd