Gail Davis war der Kunde, auf den Apple so lange gewartet hatte. Am 22. Januar lud der Mann aus Großbritannien ein Programm auf sein iPhone. Eigentlich nichts ungewöhnliches, doch was Davis nicht ahnen konnte: Er knackte die Grenze von zehn Milliarden Downloads. In Cupertino, wo Apple seine Zentrale hat, knallten an jenem Tag die Sektkorken.
Das Geschäft mit Applikationen boomt. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 8,2 Milliarden heruntergeladen. Der Umsatz mit den mehr als 400.000 kleinen Programmen betrug 5,2 Milliarden Dollar. Apple ist damit Spitzenreiter, doch die Konkurrenz rüstet nach. Im Android-Markt von Google gibt es mittlerweile 240.000 Apps, Nokia kommt im Ovi-Store auf ungefähr 30.000 Apps.
Bei einem so großen Angebot ist es schwer, den Durchblick zu behalten. Welche Programme sind wirklich praktisch, und welche nur Klamauk? Wir haben die Leser der WirtschaftsWoche nach ihren Lieblings-Apps gefragt – hier sind die Favoriten.
Texte: Patrick Kremers Fotos: Apple App-Store