Die energieintensiven Industrien, vor allem die Metallproduzenten, und ihre 900 000 Beschäftigten in Deutschland sind auf günstigen Strom angewiesen. Sie verbrauchen rund ein Fünftel der produzierten Elektrizität. Die Metallunternehmer schließen wegen des Atomausstiegs eine Verdoppelung ihrer Stromkosten bis 2020 nicht aus. Das würde die Existenz der deutschen Grundstoffindustrien gefährden, weil Konkurrenten im Ausland deutlich weniger bezahlen. Geringere Bedeutung haben die Strompreise für Maschinenbauer, die weniger als 0,5 Prozent ihrer Kosten für Elektrizität aufwenden.