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Die Inflation ist in den 17 Ländern des Euroraums im Juli leicht gesunken. Die Teuerungsrate im Vergleich zum Juli 2010 lag bei 2,5 Prozent und damit um 0,2 Punkte niedriger als im Vormonat, so die Europäische Statistikbehörde Eurostat. Vor allem günstigere Preise für Kleidung und Telekommunikation hätten die Teuerung geringfügig nach unten gedrückt. Die nach wie vor hohen Benzin- und Ölpreise verhinderten aber eine weitere Abschwächung des Preisauftriebs.

In der gesamten EU sank die Inflationsrate im Juli im Vergleich zum Vormonat zwar ebenfalls leicht, lag aber immer noch bei 2,9 Prozent. Im Juni hatte sie bei 3,1 Prozent gelegen. Die höchsten Raten meldeten Estland (5,3 Prozent), Rumänien (4,9 Prozent) und Litauen (4,6 Prozent). Die niedrigsten Raten wurden in Irland (1,0 Prozent), Slowenien (1,1 Prozent) und Schweden (1,6 Prozent) gemessen. Deutschland liegt mit 2,6 Prozent im Mittelfeld.

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