Seit Montag, 09. Mai, sind mehr als 80.000 Interviewer unterwegs, um die Deutschen zu zählen. Angeblich sind wir 1,2 Millionen Menschen weniger, als angenommen. Über sämtliche Bürger Deutschlands sollen Daten aus den amtlichen Registern wie beispielsweise Meldeämtern zusammengestellt werden. Eine Stichprobe von zehn Prozent, also rund acht Millionen Menschen, wird direkt befragt. Ausgewählt werden sie per Zufallsprinzip. Sie müssen einen Fragebogen zu ihrer Lebenssituation, ihrem Einkommen, ihrer Bildung, ihrem Beruf und weiteren kritischen Punkten ausfüllen. Das sorgt teilweise für heftige Kritik. Wer ausgewählt ist und nicht mitmachen will, muss zahlen - Verweigerung gilt nicht. Texte: Kerstin Dämon Foto: dpa