Bereits 1849 wurde das Optische Institut durch Carl Kellner in Wetzlar gegründet, aus dem 1869 - von Ernst Leitz aufgebaut - die Ernst-Leitz-Werke hervorgingen. Sowohl das Institut als auch die Ernst-Leitz-Werke beschäftigten sich zunächst ausschließlich mit der Herstellung von Mikroskopen. 1920 übernahm sein Sohn Ernst Leitz II die Unternehmensführung und beschloss 1924, trotz einer wirtschaftlich schweren Zeit, die Fertigung einer Kleinbildkamera in Großserie. Die Grundlage der Kamera war eine Konstruktion von Oskar Barnack, der für Ernst Leitz arbeitete. In die Kamera konnte man den damals üblichen 35-Millimeter-Kinofilm einspulen (Kleinbildfilm). Der Erfolg der Ur-Leica war enorm und nicht vorhersehbar. Fotos: dpa, rtr, AP