Wie die kleine Sportwagenschmiede Spyker, die jährlich weniger als 50 Fahrzeuge herstellt, nun Saab zum Erfolg führen soll – das bleibt eine ungelöste Frage. Ein jährlicher Ausstoß von mehr als 10.000 Fahrzeugen, den Saab wohl schaffen könnte, dürfte Spykers Managmentkapazitäten doch etwas übersteigen. Zudem ist unklar, wie Saab künftig seine Fahrzeuge fertigen soll, wo doch ein Teil der Produktionsanlagen nach China verkauft wurde. Anfang 2010 soll der neue Saab 9-3 vom Band rollen. Ob er das tatsächlich tut, ist jetzt noch nicht abzusehen.
Der Saab-Standort in Trollhättan wird unter solchen Vorzeichen wohl kaum zu halten sein – aber das dürfte Spyker wohl kaum stören. Es drängt sich ein wenig der Eindruck auf, dass die Niederländer ohnedies nur die Rechte auf den Markennamen kaufen wollen und dann mal weitersehen. Und: Noch ist der Verkauf von Saab längst nicht in trockenen Tüchern. Die Saab-Mitarbeiter können also längst noch nicht aufatmen, Foto: Reuters