Seit einigen Wochen ist klar, dass auch Friede Springer vor dem Münchener Oberlandesgericht aussagen muss: Die Verlegerin ist Mehrheitsaktionärin von Europas größtem Zeitungsverlag und Witwe des vor fast 20 Jahren gestorbenen Firmengründers Axel Springer. Sie kann wohl eine Menge zum Thema sagen, schließlich gehörte zum Kirch-Imperium auch eine Beteiligung von 40 Prozent an Axel Springer. Als Kirch pleite ging, bekam die Deutsche Bank diese Anteile und verkaufte sie später an Friede Springer. Kirch behauptet, dieser Schritt sei schon vorher abgesprochen gewesen.
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