Blackrock statt Großbritannien: Privataktionär wird größter Anteilseigner von Lloyds

Blackrock statt Großbritannien: Privataktionär wird größter Anteilseigner von Lloyds

, aktualisiert 09. Januar 2017, 11:35 Uhr
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Für die Regierung sei es wichtig, dass die Unternehmen vollständig privatisiert werden und die Steuergelder zurück an den Staat fließen.

Quelle:Handelsblatt Online

Großbritannien ist nicht mehr der größte Aktionär der Bank Lloyds. Der neue, größte Anteilseigner ist jetzt der US-Vermögensverwalter BlackRock. Während der Finanzkrise rettete die Londoner Regierung das Geldinstitut.

LondonErstmals seit der staatlichen Rettung der Bank Lloyds ist der britische Steuerzahler nicht mehr der größte Aktionär des Konzerns. Wie das Institut am Montag in London mitteilte, verringerte sich der Staatsanteil um einen Prozentpunkt auf 5,95 Prozent. Größter Anteilseigner ist nun der US-Vermögensverwalter BlackRock.

Finanzminister Philip Hammond erklärte, für die Regierung sei es vorrangig, die Unternehmen vollständig zu privatisieren und die Steuergelder zurückzubekommen.

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Die Regierung in London hatte während der Finanzkrise 20,5 Milliarden Pfund (heute 23,9 Milliarden Euro) in die Bank investiert und kam auf einen Anteil von 43 Prozent. Seitdem hat das Finanzministerium nach Angaben von Lloyds 18 Milliarden Pfund davon zurückbekommen. Die verbliebenen Staatsanteile, die Hammond noch in diesem Jahr verkaufen will, haben einen Marktwert von 2,8 Milliarden Pfund. Der britische Fiskus könnte am Ende also einen Gewinn erzielen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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