Blackrock: Weltgrößter Vermögensverwalter verdient weniger

Blackrock: Weltgrößter Vermögensverwalter verdient weniger

, aktualisiert 14. Juli 2016, 16:29 Uhr
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Anleger suchen vermehrt nach festverzinslichen Anlagen – dafür kassiert Blackrock aber nur weniger oder keine Gebühren.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Niedrigzins-Phase macht auch vorm größten Vermögensverwalter der Welt nicht halt: Der Gewinn von Blackrock sank im abgelaufenen Quartal um 3,7 Prozent. Das liegt auch an der Risikoscheu der Anleger.

New YorkDer weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock bekommt die Flucht der Investoren in „sichere Häfen“ zu spüren. Der Gewinn sank im abgelaufenen Quartal um 3,7 Prozent auf 789 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Viele Anleger schichteten angesichts der weltweiten Unsicherheiten ihr Geld in festverzinsliche Anlagen um und scheuten Aktien. Das bringe dem Konzern aber weniger Gebühren ein und drücke deswegen auf das Ergebnis.

Die Briten hatten im Juni zeitweise für Schockwellen an den Finanzmärkten gesorgt, als sie sich in einem Referendum mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union aussprachen. Viele Privatanleger zögen nun ihr Geld ab, auch institutionelle Investoren ordneten ihre Bestände neu, sagte Blackrock-Chef Larry Fink dem Sender CNBC.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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