BNP Paribas: Mini-Zinsen belasten französische Großbank

BNP Paribas: Mini-Zinsen belasten französische Großbank

, aktualisiert 28. Juli 2016, 10:42 Uhr
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Die Bank hielt ihren Gewinn stabil. Doch ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken.

Quelle:Handelsblatt Online

BNP Paribas leidet unter anhaltend niedrigen Zinsen. Den Gewinn im zweiten Quartal hielt die französische Großbank dennoch stabil. Grund ist ein Sondererlös.

ParisDie anhaltend niedrigen Zinsen setzen der größten französischen Bank BNP Paribas immer mehr zu. Der Nettogewinn stieg im Frühjahr lediglich um 0,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Unter anderem der Verkauf von Aktien an Visa Europe rettete das Quartal. Ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken.

Die Mini-Zinsen, mit denen die Europäische Zentralbank das maue Wirtschaftswachstum anschieben will, spürte BNP vor allem im heimischen Privatkundengeschäft. Hier gingen die Einnahmen um 3,6 Prozent und der Vorsteuergewinn sogar um zehn Prozent zurück. Der Bereich ist eine der wichtigsten Ertragsquellen des Konzerns. Nach bisheriger Planung will BNP im französischen Privatkundengeschäft die Einnahmen dieses Jahr stabil halten.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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