Börse Frankfurt: Anleger gehen auf Nummer sicher

Börse Frankfurt: Anleger gehen auf Nummer sicher

, aktualisiert 26. April 2016, 07:13 Uhr
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Dax-Anleger bleiben auch am Dienstag vorsichtig.

Quelle:Handelsblatt Online

Die verhaltene Stimmung an den Börsen dürfte sich vor der Fed-Sitzung am Mittwoch nicht signifikant verbessern. Anleger scheuen auch am Dienstag das Risiko – und blicken auf die Quartalszahlen von Bayer und Apple.

FrankfurtNach ihrer Kursrally der vergangenen Wochen haben die europäischen Börsen am Montag den Rückwärtsgang eingelegt. Dabei drückte der enttäuschende Ifo-Index auf die Stimmung. Der Dax schloss 0,8 Prozent tiefer bei 10.294 Punkten. Angesichts der anstehenden US-Notenbanksitzung gingen Anleger auf Nummer sicher und machten erst einmal Kasse. Der Offenmarkt-Ausschuss der Fed (FOMC) berät über die US-Geldpolitik und wird seine Entscheidung am Mittwochabend bekanntgeben. Vor diesem Hintergrund verteuerte sich der Euro am Montag zeitweise auf 1,1274 Dollar. Auch an den US-Börsen ging es am Montag bergab: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,15 Prozent im Minus bei 17.977 Punkten.

Auch am Dienstag deutet nicht viel auf einen Stimmungsumschwung bei den Anlegern hin: Der Dax notiert vorbörslich nahezu unverändert bei 10.320 Punkten.

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Im Dienstagshandel tendierte die Tokioter Börse ebenfalls deutlich schwächer. Der Yen hat sich von einem Dreiwochentief erholt. Die erstarkende Währung wirkt sich negativ vor allem auf Export-Werte aus. Auch belastet durch negative Vorgaben der Wall Street sowie durch die wieder nachgebenden Ölpreise büßte der Nikkei-Index für 225 führende Werte zuletzt 219,86 Punkte oder 1,26 Prozent auf den Stand von 17.219,44 Zählern ein.

Viele bekannte Konzerne legen am Dienstag ihre Quartalszahlen vor. In Deutschland gehören Bayer und Software AG dazu, in Frankreich Air Liquide und die in Orange umbenannte France Télécom. Noch mehr Ergebnisse gibt es aus den USA mit Zahlen von Apple, AT&T, Dupont, Ebay, Eli Lily, Fiat Chrysler Automobile, Lockheed Martin, Procter & Gamble, Stratec Biomedical, Twitter und 3M. Relevante Konjunkturdaten kommen aus den USA: Veröffentlicht werden der vom Conference Board ermittelte Index zum Verbrauchervertrauen im April, der Case-Shiller-Hauspreisindex vom Februar und die Auftragseingänge langlebiger Güter vom März.

Quelle:  Handelsblatt Online
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