Börse Frankfurt: Anleger gönnen Dax Verschnaufpause

Börse Frankfurt: Anleger gönnen Dax Verschnaufpause

, aktualisiert 01. April 2016, 07:24 Uhr
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Schwache Konjunkturdaten, sinkende Ölpreise und trübe Übersee-Börsen drücken auf die Stimmung der Anleger.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Anleger starten entspannt ins Wochenende und gönnen dem Dax eine kleine Pause. Vorbörslich notiert der Index im Minus. Doch eine Nachricht aus China könnte bald für bessere Stimmung sorgen.

FrankfurtZum Wochenausklang geben sich die Dax-Anleger entspannt – und machen Kasse. Bereits am Donnerstag schickten sie den Index ins Minus. Grund: der schwache Dollar, welcher den Euro auf ein Fünf-Monats-Hoch von 1,14 Dollar schob. Der Index kämpfte um die 10.000-Punkte-Marke und musste sich am Tagesende bei einem Minus von 0,8 Prozent und 9947 Zählern geschlagen geben.

Am Freitag sieht es so aus, als könnte es für den Dax noch etwas tiefer gehen. Die Vorgaben aus den USA sind schwach. Die US-Börsen sind am Donnerstag größtenteils etwas schwächer aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer bei 17.685 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor ebenfalls 0,2 Prozent auf knapp 2060 Zähler. Auch in Asien mussten die Anleger Verluste hinnehmen. Eine Quartalsumfrage der Bank von Japan hatte zuvor ergeben, dass sich die Stimmung in der Großindustrie des Landes zum März verschlechtert hat. Der Nikkei-Index gab daraufhin mehr als drei Prozent nach.

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Für eine deutlich bessere Stimmung könnte im exportstarken Dax eine Meldung aus China sorgen: Die Industrie der Volksrepublik ist im März erstmals seit neun Monaten wieder gewachsen. Der am Freitag veröffentlichte offizielle Einkaufsmanagerindex stieg auf einen Wert von 50,2 gegenüber 49,0 im Vormonat. Ein Wert ab 50 signalisiert Wachstum. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einer Verbesserung auf 49,3 gerechnet. Mit gutem Grund: Der Februar-Wert war der niedrigste seit November 2011 gewesen. Das Wachstum, so die Analysten, lasse sich vor allem auf eine Erholung des Immobilienmarktes und eine verstärkte Tätigkeit in der Baubranche zurückführen.

In Europa wartet eine Menge Konjunkturdaten auf die Anleger: Gegen 11 Uhr werden Arbeitsmarkt-Daten für die Euro-Zone öffentlich. Auch der Markit-Einkaufsmanager-Index für die Euro-Zone und auch Deutschland stehen auf dem Programm. In den USA gibt es ebenfalls Indikatoren: Der Arbeitsmarktbericht für März, der Einkaufsmanager-Index für die Industrie Daten zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan werden publik.

Quelle:  Handelsblatt Online
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