Börse Frankfurt: Dax-Anleger atmen durch

Börse Frankfurt: Dax-Anleger atmen durch

, aktualisiert 03. März 2016, 08:03 Uhr
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Die ING Bank hat in einer Studie zusammengetragen, welche Haushalte in der Eurozone am meisten in Aktien investieren. Die Analysten haben dafür aus den 19 Euro-Ländern zwölf Länder ausgewählt. Nicht dabei sind die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Luxemburg, Irland, Malta und Zypern.

Quelle:Handelsblatt Online

Der deutsche Aktienmarkt dürfte heute zunächst eine kleine Verschnaufpause einlegen. Impulse kommen aber von Unternehmensseite: Frühe Bilanzzahlen legen unter anderem Audi, Continental, Evonik, Adidas und Vonovia vor.

Frankfurt/DüsseldorfDie Broker von IG Markets sehen den Dax-30 heute zur Eröffnung nur rund 12 Indexpunkte über seinem gestrigen Schlussstand von 9777 Zählern. Die nachlassende Furcht vor einem Konjunkturabschwung in den USA hatte den europäischen Börsen gestern Auftrieb gegeben. Mit 0,6 Prozent im Plus schloss der Dax, der Euro Stoxx 50 gewann 0,8 Prozent auf 3022 Stellen. Am stärksten zulegen konnten die Bankentitel. Die Vorgaben aus Tokio sind freundlich, der Nikkei schloss auf einem Drei-Wochen-Hoch. Der Shanghai Composite legte 0,2 Prozent zu. obwohl aus China eher ernüchternde Daten kamen: Der Dienstleistungssektor verlangsamte im Februar sein Wachstum im Vergleich zum Vormonat.

Auf Konjunkturseite zeichnete die US-Notenbank in ihrem am Mittwochabend Konjunkturbericht (Beige Book) ein gemischtes Bild. Während sich die Lage am Arbeitsmarkt generell verbessere, stagniere zugleich die Industrie. Weitere Hinweise auf den Zustand der US-Wirtschaft dürften am Nachmittag die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe wie auch der Auftragseingang für Januar liefern. Aus dem Euro-Raum stehen unter anderem die Einzelhandelsumsätze an.

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Zahlen kommen heute unter anderem von Audi, Evonik, und Vonovia. Der Chemieriese Evonik geht nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnplus im vergangenen Jahr vom Gas. 2016 erwartet der Konzern Rückgänge beim operativen Gewinn und beim Umsatz. Die Zahlen fürs vierte Quartal lagen im Rahmen der Analysten-Erwartungen.

Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und übertraf die eigenen Erwartungen und die Schätzungen der Analysten. Die jüngsten Zukäufe Gagfah und Südewo trugen zum Gewinnsprung maßgeblich bei, denn die Mieteinnahmen sind deutlich gestiegen.

Inzwischen verwaltet Vonovia bundesweit rund 370.000 Wohnungen. Die Aktionäre, die in den vergangenen Jahren für die Einkaufstour mehrmals über Kapitalerhöhungen zur Kasse gebeten wurden, können sich über eine höhere Dividende freuen. Vonovia will für 2015 pro Aktie 94 Cent ausschütten, ein Plus von 27 Prozent.

Quellle:  Handelsblatt Online
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