Börse Frankfurt: Dax dürfte vor Osterpause schwächer starten

Börse Frankfurt: Dax dürfte vor Osterpause schwächer starten

, aktualisiert 24. März 2016, 08:06 Uhr
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Vor dem Osterwochenende scheinen die Anleger zurückhaltend.

Quelle:Handelsblatt Online

Erstmals seit Mitte Januar hat der Dax am Mittwoch wieder über 10.000 Punkten geschlossen. Doch die Freude könnte von kurzer Dauer sein. Vor Handelsstart fällt der Dax erneut unter die Marke.

Frankfurt am MainAm letzten Handelstag vor der Osterpause dürften sich die Anleger laut Börsianern bedeckt halten. Am Mittwoch war der Dax um 0,3 Prozent auf 10.022 Punkte vorgerückt. Damit hatte der deutsche Leitindex erstmals seit Anfang Januar wieder im fünfstelligen Bereich geschlossen. Gegen acht Uhr jedoch notierte der Dax im vorbörslichen Handel bei knapp 9980 Punkten.

An der Wall Street hatten sich die Investoren zurückgehalten: Der Dow-Jones-Index verlor 0,5 Prozent, der S&P-500 0,6 Prozent und der Nasdaq-Composite gab 1,1 Prozent nach. In Asien ging es ebenfalls bergab: Der Nikkei-Index notierte am Gründonnerstag 1,4 und der Shanghai-Composite 0,9 Prozent schwächer.

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Die Ölpreise haben indes am Donnerstag ihre Verluste vom Vortag ausgeweitet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 40,32 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 27 Cent auf 39,52 Dollar.

Neue Lagerdaten aus den USA hatten die Rohölpreise am Mittwoch deutlich belastet. Nicht nur waren die Vorräte auf ein neuerliches Rekordhoch gestiegen. Zudem fiel der Zuwachs wesentlich stärker aus als erwartet. Die amerikanische Ölproduktion ging zwar abermals zurück, allerdings nur leicht. Die Aussicht auf eine deutlich fallende US-Ölförderung war ein wichtiger Grund für die Erholung der Ölpreise in den vergangenen Wochen.

Viele Daten stehen einen Tag vor Beginn des langen Osterwochenendes nicht mehr an: Unter anderem werden die Erstanträge für Arbeitslosenhilfe in den USA veröffentlicht. Zudem hält der in diesem Jahr stimmberechtigte Präsident der Fed von St. Louis, James Bullard, eine Rede. Beides dürfte auf Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung abgeklopft werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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