Börse Frankfurt : Dax hält sich über 10.000 Punkten

Börse Frankfurt : Dax hält sich über 10.000 Punkten

, aktualisiert 14. April 2016, 06:13 Uhr
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ARCHIV - Der Schatten einer Zapfpistole ist am 11.11.2015 an einer Tankstelle in Kaufbeuren (Bayern) neben einer Zapfsäule zu sehen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand /dpa (Zu dpa "Viele Vorteile, viele Gefahren? - Die Folgen des Billigöls") +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle:Handelsblatt Online

Gute chinesische Konjunkturdaten und steigende Ölpreise haben die Erholung des Dax beschleunigt. Vorbörslich hält sich sich der Index auf hohem Niveau. Die Akteure bleiben optimistisch.

FrankfurtSteigende chinesische Exporte haben Europas Anlegern Mut gemacht. Der Dax beendete den Handel am Mittwoch über der psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten, die er zuletzt Ende März überwunden hatte. Zum Handelsschluss lag der deutsche Leitindex 2,57 Prozent im Plus auf 10.026 Punkten.

Vorbörslich hält sich das Marktbarometer am Donnerstag über der wichtigen Marke auf dem Niveau des Vortages. Die Hoffnung auf eine Belebung der chinesischen Wirtschaft hatte zuvor auch die US-Börsen nach oben getrieben.

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Zur guten Stimmung an der Wall Street trug auch der Zwischenbericht der US-Großbank JPMorgan bei, der weniger schlecht ausfiel als befürchtet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 1,1 Prozent höher auf 17.908 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P legte um ein Prozent auf 2082 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,6 Prozent auf 4947 Zähler.

Rückenwind lieferte auch ein schwächerer Euro mit Kursen knapp unter 1,13 Dollar, der Waren europäischer Firmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger macht. Die Analysten der NordLB urteilten: „Die Angst vor einer harten Landung Chinas scheint etwas in den Hintergrund zu rücken.“

Dieser Optimismus schlug sich auch in den Rohstoffpreisen nieder. Stahl war an der Schanghaier Börse mit 2435 Yuan (376 Dollar) je Tonne zeitweise so teuer wie zuletzt vor knapp einem Jahr. Kupfer notierte bis zu 1,9 Prozent höher bei 4855 Dollar. Dies gab den Rohstoffwerten weltweit Auftrieb. Die Einigung auf einen Rettungsfonds für die italienischen Banken half europäischen Finanzwerten auf die Beine.

"Die Investoren hatten vor allem wegen des Ölpreisverfalles Angst bei den Finanzwerten", sagte ein Händler. "Jetzt scheint es, als ob der Tiefpunkt vorbei wäre und man sich wieder eindecken kann." Wegen der weltweiten Überproduktion ist der Ölpreis seit Mitte 2014 um etwa zwei Drittel eingebrochen. Seit Mitte Januar haben sich die Preise wegen Spekulationen auf Förderbegrenzungen allerdings wieder erholt. Die Nordseesorte Brent notierte zuletzt bei 44 Dollar das Fass.

Quelle:  Handelsblatt Online
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