Börse Frankfurt: Dax wegen US-Arbeitsmarktdaten unter Druck

Börse Frankfurt: Dax wegen US-Arbeitsmarktdaten unter Druck

, aktualisiert 07. März 2016, 07:56 Uhr
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Auch die deutschen Anleger warten auf die Sitzung der EZB in dieser Woche.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Aktienmärkte schauen in dieser Woche vor allem auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank. Zum Wochenbeginn drücken aber noch US-Arbeitsmarktzahlen den Dax vorbörslich ins Minus.

FrankfurtDer Dax dürfte laut Börsianern mit Abschlägen in die neue Woche starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 0,7 Prozent fester bei 9824 Punkten geschlossen. Unterschiedliche Signale vom US-Arbeitsmarkt hatten Anleger ratlos zurückgelassen.

Zwar wurden im Februar mehr neue Stellen geschaffen als erwartet, gleichzeitig sanken aber die Stundenlöhne. Experten sind sich uneins, ob die US-Notenbank Fed damit nun mehr oder weniger Spielraum für weitere Zinserhöhungen hat. Vorbörslich lag der Dax dementsprechend im Minus auf 9777 Punkten.

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Zu Wochenbeginn dürfte vor allem China im Fokus stehen: Für die kommenden Jahre plant die Regierung Wachstumsraten von jeweils mindestens 6,5 Prozent. Doch sie stimmte das Land am Wochenende auf eine harte Übergangsphase ein. Der Shanghai-Composite notierte am Montag 0,4 Prozent fester, der Nikkei-Index in Tokio gab 0,6 Prozent nach.

Die Wall Street hatte am Freitag moderat zugelegt: Der Dow-Jones-Index gewann 0,4 Prozent, der S&P 500 0,3 Prozent und der Nasdaq-Composite 0,2 Prozent.

Im weiteren Verlauf der Woche schauen die Aktienmärkte vor allem auf die anstehende EZB-Sitzung. Zentralbank-Chef Mario Draghi entscheidet über Wohl und Wehe an den Aktienmärkten. Zwar gilt unter Börsianern als sicher, dass der oberste europäische Währungshüter die Geldpolitik weiter lockert, um die Konjunktur anzukurbeln.

Draghi stehe allerdings vor dem Problem, die hochgesteckten Erwartungen der Anleger nicht zu enttäuschen. Sollte dies geschehen, drohe ein Kurssturz wie nach der EZB-Sitzung im Dezember. „Daher werden sich die Anleger vorher sicher zurückhalten, um nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden“, betonte Aktienstratege Heinz-Gerd Sonnenschein von der Postbank.

Quelle:  Handelsblatt Online
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