Börse Frankfurt : Es könnte ein guter Tag für den Dax werden

Börse Frankfurt : Es könnte ein guter Tag für den Dax werden

, aktualisiert 21. April 2016, 07:54 Uhr
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Heute entscheidet die EZB über den Leitzins. Händler erwarten keine weitere Senkung.

Quelle:Handelsblatt Online

Börianer gehen optimistisch in den Donnerstag, an dem die EZB über den Leitzins entscheiden wird. Analysten sehen Anleger in Kauflaune und glauben an einen steigenden Dax. Vorbörslich liegt er bereits im Plus.

FrankfurtFür das deutsche Aktienbarometer könnte der Donnerstag so gut beginnen, wie der Mittwoch endete. Vorbörslich liegt der deutsche Leitindex bereits gut 70 Punkte im Plus. Am Mittwoch hatte der Dax 0,7 Prozent höher bei 10.421 Punkten geschlossen. Einige Händler glauben, dass der Kursindex der 30 größten deutschen Aktienunternehmen Luft bis 10.500 Punkte hat. Im vorbörslichen Handel wurde diese Marke bereits geknackt.

Positive Vorzeichen für einen erfolgreichen Handelstag an der Frankfurter Börse kommen dabei sowohl aus den USA als auch aus Japan. An der New Yorker Wall Street schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,2 Prozent im Plus bei 18.096 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,1 Prozent auf 2.102 Zähler und war damit nicht weit von seinem Rekordhoch aus dem Mai 2015 entfernt. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent auf 4.948 Stellen.

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In Tokio trieben der schwache Yen und die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik die Kurse nach oben. Der Nikkei-Index der 225 führenden japanischen Börsenwerte stieg bis zum späten Vormittag um knapp zwei Prozent auf 17.236 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 1,5 Prozent auf 1.386 Zähler.

Am Tag der Zinsentscheidung durch die Europäische Zentralbank (EZB) könnte auch der nachgebende Euro Anleger wieder in Kauflaune versetzen. Am Mittag wird der EZB-Rat seine Entscheidung bekanntgeben. Veränderungen werden nicht erwartet - schließlich hatte die EZB erst im März den Leitzins überraschend auf null Prozent herabgesetzt, die Zinsen für sehr kurzfristig bei der Notenbank geparkte Anlagen der Banken weiter ins Minus gesenkt und ihr Anleihekaufprogramm ausgeweitet. Doch könnte EZB-Chef Mario Draghi die Gelegenheit nutzen, um den Euro verbal zu schwächen. Seit den Zinssenkungen im März hatte die Gemeinschaftswährung etwa fünf US-Cent zugelegt. Ein starker Wechselkurs verschlechtert die Wettbewerbschancen europäischer Unternehmen auf dem Weltmarkt.

Weiter geht heute auch die Bilanzsaison in den USA. Am Donnerstag legen zahlreiche Unternehmen ihre Zahlen vor, darunter General Motors und Microsoft.

Quelle:  Handelsblatt Online
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