Börse Frankfurt: „Hexensabbat“ mit ruhigem Start erwartet

Börse Frankfurt: „Hexensabbat“ mit ruhigem Start erwartet

, aktualisiert 18. März 2016, 08:02 Uhr
Bild vergrößern

Der Handel in Frankfurt war am Donnerstag ereignisreich. Am Freitag sollte es trotz „Hexensabbat“ ruhiger werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Eine ereignisreiche Handelswoche mit einer Reihe wichtiger Zinsentscheidungen klingt heute mit dem „Hexensabbat“ aus. Doch Anleger dürften sich kurz vor dem Wochenende mit Engagements eher zurückhalten.

Frankfurt/ DüsseldorfHeute ist „Hexensabbat“ an der Börse, das heißt, im Tagesverlauf verfallen Futures und Optionen auf Indizes sowie Optionen auf einzelne Aktien. Zu diesem Termin schwanken die Aktienkurse üblicherweise stark, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen.

Unabhängig davon richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf das von der Universität Michigan ermittelte Stimmungsbarometer der US-Verbraucher am Nachmittag (MEZ). Von den Zahlen erhoffen sie sich Hinweise auf den Zeitpunkt der nächsten US-Zinserhöhung. Ansonsten stehen im Tagesverlauf nur wenige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an.

Anzeige

An der Wall Street hatten sich die US-Indizes am Donnerstag nach Börsenschluss in Deutschland kaum bewegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,9 Prozent und der Nasdaq 0,2 Prozent höher. Der S&P 500 gewann 0,7 Prozent. In Tokio fiel der Nikkei-Index am Freitag um 1,3 Prozent auf 16.725 Punkte. Der Shanghai Composite legte 1,8 Prozent auf 2957 Zähler zu.

Euro hält sich über 1,13 US-Dollar

Der Euro hat seine starken Kursgewinne der beiden vergangenen Tage halten können und am Freitag weiter über 1,13 US-Dollar notiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1310 Dollar gehandelt und damit nahezu zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Donnerstagmittag auf 1,1311 Dollar festgesetzt.

Nach einer ereignisreichen Handelswoche mit einer Reihe von wichtigen Zinsentscheidungen hielten sich die Anleger kurz vor dem Wochenende eher zurück, hieß es aus dem Handel. Die nach Einschätzung von Experten sehr vorsichtige Haltung der US-Notenbank Fed mit Blick auf eine mögliche weitere Zinserhöhung in den USA belastet nach wie vor die US-Währung und stützt im Gegenzug den Euro.

Ölpreise kaum verändert

Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig verändert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai lag am Morgen bei 41,59 Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg ebenfalls um fünf Cent auf 40,25 Dollar. Nach deutlichen Preisanstiegen in den vergangenen Handelstagen hielten sich die Anleger kurz vor dem Wochenende etwas zurück, hieß es aus dem Handel.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige

Twitter

Facebook

Google+

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%