Börse Frankfurt: Ruhiger Dax vor Zahlenflut erwartet

Börse Frankfurt: Ruhiger Dax vor Zahlenflut erwartet

, aktualisiert 10. Mai 2016, 07:59 Uhr
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Der Dax lässt es ruhig angehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Börsen werden am Dienstag wohl vor allem von Quartalszahlen bewegt. Einige Schwergewichte machten bereits den Anfang. Vorbörslich kann der Dax zulegen, Experten rechnen jedoch mit wenig Bewegung. Die Vorschau.

FrankfurtNach den jüngsten Kursgewinnen wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Dienstag kaum verändert starten. Am Montag hatte er 1,1 Prozent auf 9980,49 Zähler zugelegt. Vorbörslich notierte der deutsche Leitindex beim Online-Broker IG Markets gut ein halbes Prozent im Plus.

Für Gesprächsstoff sorgen erneut die zahlreichen Firmenbilanzen. Thyssen-Krupp machte den Anfang und kassierte direkt die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (per Ende September) schrumpfte der operative Gewinn um ein Fünftel auf 326 Millionen Euro. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 306 Millionen und für das Gesamtjahr mit rund 1,5 Milliarden gerechnet. In der europäischen Stahlsparte brach das Ergebnis um fast die Hälfte auf 65 Millionen Euro ein.

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Besser als erwartet fielen die Zahlen der Hannover Rück aus. Der Rückversicherer konnte den Gewinn fast auf Vorjahresniveau stabilisieren. Auch Heidelberger Druck kehrte in die Gewinnzone zurück. Die Zahlen der Münchener Rück stehen noch aus. Aus der Schweiz kommen hingegen schlechte Signale für den Bankensektor: Die Credit Suisse legte den schlechtesten Jahresstart seit der Finanzkrise hin. Der Verlust von rund 300 Millionen Franken liegt aber unter den Markterwartungen.

An der Wall Street hatten sich die US-Indizes am Montag nach Börsenschluss in Deutschland kaum bewegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,2 Prozent tiefer und der Nasdaq 0,3 Prozent höher. Der S&P 500 gewann 0,1 Prozent.

In Tokio stieg der Nikkei-Index am Dienstag um zwei Prozent auf 16.533 Punkte. Der Shanghai Composite blieb fast unverändert bei 2831 Zählern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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