Börse Frankfurt: Zeichen stehen auf Dax-Erholung

Börse Frankfurt: Zeichen stehen auf Dax-Erholung

, aktualisiert 04. Februar 2016, 08:21 Uhr
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Die Zeichen stehen auf Erholung.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Vorgaben aus den USA und Japan sind schlecht, die Aussichten dennoch gut. Marktteilnehmer rechnen im Dax mit klarem Aufwind, vorbörslich spricht alles für ein Plus. Im Fokus: Konjunkturdaten.

FrankfurtNach seinen jüngsten Verlusten dürfte der Dax am Donnerstag laut Börsianern auf Erholungskurs gehen. Zuletzt hatten die heftigen Preisschwankungen an den Ölmärkten die Anleger verunsichert. Am Mittwoch war der Dax mit 9434 Zählern 1,5 Prozent niedriger aus dem Handel gegangen. Vorbörslich notierte der Leitindex über 1,8 Prozent im Plus bei etwa 9.580 Punkten.

Auch an der Wall Street sorgten die deutlichen Ausschläge beim Ölpreis für Nervosität. Nach einer Berg- und Talfahrt schlossen die drei wichtigsten Börsenbarometer uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index gewann 1,1 Prozent, der S&P-500 0,5 Prozent. Der Nasdaq-Composite verlor dagegen 0,3 Prozent. Der Nikkei-Index in Tokio fiel am Donnerstag um 0,9 Prozent.

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Am Nachmittag dürften die Anleger die US-Daten zur Produktivität und die Auftragseingänge daraufhin abklopfen, ob die US-Wirtschaft noch eine weitere Zinserhöhung in nächster Zeit vertragen kann oder nicht. Zudem stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf der Agenda und könnten für die am Freitag erwarteten Monatsdaten Signale senden.

Der Euro hat am Donnerstag die starken Gewinne vom Vortag nach enttäuschenden US-Konjunkturdaten derweil nahezu halten können. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1082 US-Dollar gehandelt und damit nur etwas niedriger im Kurs als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochmittag noch deutlich tiefer auf 1,0933 Dollar festgelegt.

Seit Mittwochnachmittag profitiert der Euro von einer allgemeinen Dollar-Schwäche. Nachdem sich die Stimmung amerikanischer Einkaufsmanager im Bereich Dienstleistungen eingetrübt hatte, ging die US-Währung auf Talfahrt. Der Euro erreichte zeitweise bei 1,1146 Dollar den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Nach den enttäuschenden Daten rechnen immer weniger Experten mit weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank in diesem Jahr. Ein Zinsschritt der Fed bei der nächsten Zinsentscheidung im März ist am Devisenmarkt bereits nahezu ausgepreist.

Quelle:  Handelsblatt Online
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