Börse New York: Angst vor Abschwung in China belastet Wall Street

Börse New York: Angst vor Abschwung in China belastet Wall Street

, aktualisiert 08. März 2016, 20:08 Uhr
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Enttäuschende Konjunkturdaten aus China sorgen für Unruhe an der Wall Street.

Quelle:Handelsblatt Online

Enttäuschende Daten aus China verunsichern die Anleger, die Furcht vor einem Konjunktureinbruch lastet auf den US-Börsen. Zudem gaben die Ölpreise nach und sorgten für deutliche Einbußen bei Energieaktien.

New YorkDie Furcht vor einem Einbruch der Weltkonjunktur hat die Wall Street am Dienstag ins Minus gedrückt. Hintergrund waren enttäuschende Daten aus China. Dort sanken die Exporte im Februar um etwa ein Viertel. Auch das Minus bei den Einfuhren fiel höher aus als erwartet. Der Aktienmarkt befinde sich in einer fragilen Verfassung, sagte Chefvolkswirt Scott Brown vom Finanzdienstleister Raymond James. „Die Leute sind weiter sehr nervös.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte im frühen New Yorker Nachmittagshandel 0,2 Prozent tiefer bei 17.042 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,6 Prozent auf 1990 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank ebenfalls 0,6 Prozent auf 4681 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,9 Prozent schwächer mit knapp 9693 Punkten.

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An der Wall Street sorgten zudem sinkende Ölpreise für Druck auf die Kurse. Öl der Nordseesorte Brent verbilligte sich um zwei Prozent, die US-Sorte WTI um gut drei Prozent. Energieaktien büßten im Schnitt 3,1 Prozent ein.

Apple gaben 0,4 Prozent nach. Zuvor hatte der deutsche Halbleiterhersteller und Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor vor einer Abkühlung des Smartphone-Geschäfts gewarnt. Für das laufende Quartal sagte das Unternehmen einen Umsatzrückgang voraus. Der Aktienkurs der Modekette Urban Outfitters schoss um 17 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen machte zuletzt überraschend starke Geschäfte mit seiner Marke Free People.

Die Titel von Shake Shack büßten dagegen zehn Prozent an Börsenwert ein. Die Burger-Kette verprellte Anleger mit ihrem Zwischenbericht. Die Papiere von American Express stiegen 1,3 Prozent. Dem Sender Fox Business News zufolge könnte der Kreditkartenanbieter von der Großbank Wells Fargo oder einer anderen Finanzfirma übernommen werden. Ein Wells-Fargo-Sprecher bezeichnete den Bericht als falsch.

Quelle:  Handelsblatt Online
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