Börse New York: Wall Street gönnt sich Ruhetag

Börse New York: Wall Street gönnt sich Ruhetag

, aktualisiert 21. April 2016, 16:05 Uhr
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Erst mal verschnaufen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die US-Börsen liefen in den letzten tagen prächtig, nicht zuletzt dank solider Unternehmensberichte. Bevor aber ein Angriff auf die Rekordstände unternommen wird, gilt es erstmal Luft zu holen.

New YorkDie US-Börsen sind am Donnerstag mit leichten Verlusten durch den Frühhandel gekommen. Die Anleger mussten eine Vielzahl von Unternehmensbilanzen verdauen, die unterschiedlich ausgefallen waren. Händler sprachen von einer Verschnaufpause und Gewinnmitnahmen, nachdem es zuletzt mit den Kursen bergauf gegangen war. „Ich denke, der Markt ist sehr müde“, sagte Experte Matthew Tuttle vom Broker Tuttle Tactical Management. Vor einem Anlauf in Richtung Rekordhoch müsse sich der Markt noch ausruhen.

Erfreuliche Zahlen kamen vom Arbeitsmarkt. Dort waren die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit 247.000 auf den tiefsten Stand seit 1973 gefallen. Experten hatten mit einer Zahl in der Spanne von 245.000 bis 280.000 gerechnet. Dies kann als weiterer Hinweis auf eine Besserung der US-Konjunktur, die im Frühjahr etwas geschwächelt hatte, gedeutet werden. Am späteren Nachmittag erreicht der Konjunkturindex der Fed-Filiale Philadelphia die Märkte.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit 0,1 Prozent auf 18.074 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab ebenfalls 0,1 Prozent auf 2100 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq trat bei 4947 Punkten auf der Stelle.
Zu den Gewinnern zählte die Aktie von General Motors (GM) mit einem Plus von rund drei Prozent. Der größte US-Autobauer erreichte mit seiner Tochter Opel im ersten Quartal in Europa die Gewinnschwelle und konnte dank florierender Geschäfte in Nordamerika das Konzernergebnis auf zwei Milliarden Dollar mehr als verdoppeln.

Für die Papiere von American Express ging es 2,3 Prozent aufwärts. Der Kreditkartenanbieter steigerte erstmals seit fünf Quartalen die Einnahmen. Um 1,7 Prozent nach unten ging es dagegen für Qualcomm. Der Chiphersteller enttäuschte mit seinem Ausblick. Die Aktien des Barbie-Puppen-Herstellers Mattel verloren sogar rund sechs Prozent. Der Quartalsverlust war hier höher als erwartet ausgefallen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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