Börse New York: Wall Street startet ruhig in die Woche

Börse New York: Wall Street startet ruhig in die Woche

, aktualisiert 14. März 2016, 19:40 Uhr
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Händler an der Börse: „Die Ruhe vor dem Sturm.“

Quelle:Handelsblatt Online

In zwei Tagen wird die Fed entscheiden, ob sie ihren Leitzins verändert. Analysten erwarten jedoch keine Anhebung, und so ist es an der Wall Street recht ruhig. Ein Experte meint jedoch: „Das ist die Ruhe vor dem Sturm.“

Zwei Tage vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) halten sich die US-Anleger zurück. Zwar wird am Mittwoch keine Anhebung erwartet, dafür aber mehr Klarheit über den künftigen Kurs der mächtigsten Notenbank der Welt. „Das ist die Ruhe vor dem Sturm“, sagte Chef-Investmentstratege Jack Ablin von BMO Private Bank. „Heute ist kein Tag, um große Wetten einzugehen.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag am Mittag 0,1 Prozent im Plus bei 17.238 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,1 Prozent auf 2019 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 4753 Punkte. Dagegen machte die Aussicht auf eine neue Welle billigen Geldes der Europäischen Zentralbank (EZB) den Anlegern in Europa wieder Mut. Der Dax stieg um 1,6 Prozent auf 9990,26 Punkte und schloss damit so hoch wie seit Anfang Januar nicht mehr. Zeitweise hatte er sogar wieder über 10.000 Punkte gelegen. Der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 3091,98 Punkte.

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Am Donnerstag hatte die EZB im Kampf gegen die chronische Wachstumsschwäche und die Mini-Inflation im Euro-Raum ihren Geldhahn noch einmal aufgedreht und unter anderem eine Ausweitung des Anleihenkaufprogramms angekündigt. Zugleich hatte sie allerdings ein Ende der Zinssenkungen angedeutet. Mit Spannung warteten die Anleger nun nicht nur auf die Entscheidung der Fed sondern auch auf die der Notenbanken Japans und Großbritanniens in den kommenden Tagen. Der Fokus liegt dabei auf den möglichen Äußerungen der Währungshüter zur Lage der Wirtschaft in ihren Ländern.

Schwindende Hoffnungen auf eine Fördergrenzen-Vereinbarung belastete die Ölpreise : Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um gut zwei Prozent auf 39,51 Dollar je Barrel (159 Liter). Irans Forderung nach einer Sonderbehandlung bei der geplanten Öl-Förderbremse entzweit derzeit die großen Produzenten. Das lastete auf dem Energiesektor in den USA, der 0,5 Prozent nachgab. Kursgewinne im Bereich Konsumgüter glichen das Minus aus. Die Aktien von McDonald's beispielsweise gewannen rund ein Prozent.

Zu den Gewinnern gehörten auch die Papiere der Hotelkette Starwood Hotels & Resorts (Sheraton, Westin), die um acht Prozent zulegten. Ein Konsortium will den Konzern übernehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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