Börse New York: Zinsspekulationen ziehen Wall Street nach unten

Börse New York: Zinsspekulationen ziehen Wall Street nach unten

, aktualisiert 01. April 2016, 15:59 Uhr
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An den US-Märkten ging es zum Wochenausklang bergauf.

Quelle:Handelsblatt Online

Überraschend gute Arbeitsmarktdaten haben die New Yorker Börsen am Freitag ins Minus gezogen. Anleger sehen durch eine starke Beschäftigungslage mehr Spielraum für eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank.

New YorkSpekulationen auf weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank (Fed) haben die Wall Street am Freitag zum Handelsstart ins Minus gedrückt. Auslöser war der Arbeitsmarktbericht für März, der etwas besser ausfiel als erwartet. So schuf die Wirtschaft im vergangenen Monat mehr Stellen als von Analysten vorausgesagt.

Eine starke Beschäftigungslage gibt der Fed größeren Spielraum für Zinsanhebungen. Die Notenbank werde ihre Geldpolitik zweifellos in diesem Jahr weiter straffen, wahrscheinlich im Juni, sagte Anlagestratege David Carter von der Investmentfirma Lenox Wealth Advisors. Höhere Zinsen schmälern tendenziell die Firmengewinne und kommen daher an der Börse nicht gut an.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte in den ersten Handelsminuten 0,6 Prozent tiefer bei 17.584 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,7 Prozent auf 2046 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ebenfalls 0,7 Prozent auf 4837 Stellen.

Tesla-Aktien schossen 7,4 Prozent in die Höhe. Der Elektroauto-Pionier verzeichnet eine immense Nachfrage nach seinem neuen Modell, mit dem das Unternehmen auf den Massenmarkt abzielt.

BlackBerry -Titel brachen dagegen an der Nasdaq 8,8 Prozent ein. Der Smartphone-Pionier rutschte wegen hoher Restrukturierungskosten tief in die roten Zahlen.

Ebenfalls für Enttäuschung sorgte die sich abzeichnende Großfusion in der Hotelbranche. Im milliardenschweren Übernahmerennen um die US-Hotelkette Starwood ist der heimische Rivale Marriott fast am Ziel, nachdem rivalisierende Bieter ihre Offerte überraschend zurückzogen. Die Marriott-Aktie gab 6,4 Prozent nach, das Starwood-Papier um 4,8 Prozent. Dies deutete darauf hin, dass den Marriott-Aktionären der Preis zu hoch sein könnte und die Starwood-Anteilseigner auf mehr Geld gehofft haben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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