Börsen Asien: Handel in Fernost folgt Wall Street ins Plus

Börsen Asien: Handel in Fernost folgt Wall Street ins Plus

, aktualisiert 31. März 2016, 04:57 Uhr
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Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Signale der US-Notenbank Fed haben Sorgen über eine baldige Zinserhöhung in den Hintergrund gedrängt. Auch in Asien sind die Anleger darüber erfreut. Die wichtigen Indizes in Japan und China legen am Vormittag zu.

TokioDie Börsen in Fernost sind am Donnerstag mit Gewinnen in den Handel gegangen. Die Aussicht auf weitere Schützenhilfe durch die US-Notenbank Fed, die schon die Wall Street angetrieben hatte, sorgte auch in Asien für gute Stimmung. Sorgen rückten in den Hintergrund, dass durch eine baldige erneute Zinsanhebung der Fed mehr Unsicherheit Einzug halten könnte. Nun warteten die meisten Anleger weltweit erstmal auf frische Konjunkturdaten aus den USA, aber eben auch auf die Einkaufsmanager-Daten für den Industrie- und Servicesektor in China, schrieben die Analysten des Finanzdienstleisters ANZ.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,1 Prozent höher bei 16.880 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann um 0,1 Prozent und lag bei 1358 Punkten. Die Börse in Shanghai legte leicht um 0,2 Prozent zu. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen kletterte 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,4 Prozent.

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Bei den Einzelwerten stand die Sharp -Aktie im Mittelpunkt, die rund sechs Prozent einbüßte. Nach zähen Verhandlungen übernimmt der Apple -Zulieferer Foxconn den japanischen Elektronikkonzern, zahlt mit umgerechnet gut drei Milliarden Euro allerdings 800 Millionen Euro weniger als ursprünglich geplant.

Quelle:  Handelsblatt Online
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