Börsen Asien: Mitsubishi-Papiere vom Handel ausgesetzt

Börsen Asien: Mitsubishi-Papiere vom Handel ausgesetzt

, aktualisiert 12. Mai 2016, 08:42 Uhr
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Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Stimmung an den Börsen in Fernost ist bedrückt. Gründe sind die schlechten Vorgaben aus den USA, aber auch unerwartet schwache Geschäftszahlen. Nur der Nikkei-Index in Tokio fällt aus der Reihe.

TokioDie Börsen in Fernost sind am Donnerstag weitgehend den schwachen Vorgaben der Wall Street gefolgt. Dort hatten enttäuschende Quartalsberichte von Walt Disney und Einzelhändlern für Missstimmung gesorgt. Gegen diesen Trend lagen in Japan die Kurse überwiegend im Plus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gab 0,27 Prozent nach. Auch an anderen asiatischen Handelsplätzen gab es Verluste. Bergab ging es an der Börse in Shanghai mit einem Abschlag von 0,4 Prozent. Der Index der 300 wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen tendierte ebenfalls im Minus.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,41 Prozent höher bei 16.646 Punkten und damit den vierten Tag in Folge mit Gewinnen. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,22 Prozent auf 1337 Zähler. Positiv kam am Markt kam die jüngste Dollar-Stärke gegenüber dem Yen an, von der Exportwerte profitierten. "Die Yen-Schwäche regt den Appetit der Investoren an", sagte Analyst Hikaru Sato von der Investmentbank Daiwa Securities.

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Allerdings hielten sich die Gewinne angesichts der enttäuschenden Geschäftszahlen des Schwergewichts Toyota in Grenzen. Der weltgrößte Autobauer rechnet wegen des starken Yen damit, dass der Gewinn im laufenden Jahr deutlich zurückgeht. Das Papier gab mehr als einen Prozent nach. Darüber hinaus sorgte die Autobranche für einen weiteren Paukenschlag. So wollen Mitsubishi und Nissan eine Kapitalallianz eingehen. Noch im Tagesverlauf wollten beide Konzerne Einblick in ihre Pläne geben. Mitsubishi-Papiere wurden nach einem kräftigen Kursanstieg vom Handel ausgesetzt. Die Nissan -Aktien büßten knapp 1,4 Prozent ein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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