Börsen in Asien: Konjunkturdaten vermiesen die Stimmung

Börsen in Asien: Konjunkturdaten vermiesen die Stimmung

, aktualisiert 05. Mai 2016, 04:42 Uhr
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Vor einer Börsenanzeigetafel in China.

Quelle:Handelsblatt Online

Zum Handelsbeginn an den Börsen in Asien schauen die Anleger auf Konjunkturdaten – und zeigen sich enttäuscht. An der Börse in Shanghai ging es deutlich bergab. Der Ölpreis hingegen erlebte einen Aufschwung.

TokioDie asiatischen Börsen haben am Donnerstag erneut Kursverluste verbucht.

Zur schlechten Stimmung trugen schwache Konjunkturdaten aus den USA und China bei. US-Firmen schufen im April 156.000 neue Jobs - so wenige wie seit drei Jahren nicht mehr. In China schächte sich das Wachstum im Dienstleistungssektor ab.

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Der Leitindex der Börse Shanghai sowie der Index der 300 wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen lagen jeweils knapp im Minus. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,2 Prozent. Die Börsen in Japan waren wegen eines Feiertags geschlossen.

Die Ölpreise zogen wegen der Waldbrände in der kanadischen Ölprovinz Alberta sowie Kämpfen in Libyen an. Die Ölsorte Brent verteuerte sich um 1,8 Prozent auf 45,42 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 44,74 Dollar 2,2 Prozent mehr.

Der Euro notierte in Fernost kaum verändert bei 1,1484 Dollar. Der Dollar wurde mit 107,14 Yen gehandelt nach 107,00 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte mit 1,1001 Franken je Euro und mit 0,9575 Franken je Dollar.

Quelle:  Handelsblatt Online
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