Bremer Landesbank: Abbau von 340 Stellen geplant

Bremer Landesbank: Abbau von 340 Stellen geplant

, aktualisiert 08. September 2017, 17:32 Uhr
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Das Institut wurde Ende August von der NordLB übernommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Bremer Landesbank will in den nächsten Jahren bis zu 340 Stellen sozialverträglich abbauen. Das Institut gehört mittlerweile der NordLB und geriet in der Vergangenheit durch faule Schiffskredite in Schieflage.

Bremen/HannoverNach der Komplettübernahme durch die Norddeutsche Landesbank (NordLB) steht bei der Bremer Landesbank (BLB) bis 2020 der Abbau von 340 Stellen an. Das berichtet der „Weser-Kurier“ (Samstag) unter Berufung auf BLB-Regionalvorstand Christian Veit. Die NordLB in Hannover bestätigte die Angaben.

Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Der Stellenabbau erfolge sozialverträglich, sagte Veit. Insgesamt hat die BLB 1150 Mitarbeiter, davon etwa 800 in Bremen und 350 in Oldenburg. In Bremen werden 310 Stellen gestrichen, in Oldenburg 30. Die Fusion zwischen BLB und NordLB wurde zum 31. August rechtlich vollzogen.

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Die BLB war in Schieflage geraten, weil sich das Institut an faulen Schiffskrediten verhoben hatte. Deshalb übernahm die NordLB das Institut zu 100 Prozent. Auch die NordLB kämpft mit Risiken von Schiffskrediten, die Reeder aufgrund der weltweiten Schifffahrtskrise und damit verbundenen niedrigen Frachtraten möglicherweise nicht zurückzahlen können. Die Landesbank mit Sitz in Hannover will bis 2020 ein Fünftel aller Stellen im Konzern streichen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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