Britische Finanzaufsicht: Die Lehren aus der Krise

Britische Finanzaufsicht: Die Lehren aus der Krise

, aktualisiert 09. Mai 2016, 14:00 Uhr
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Wegen der Manipulationen des Devisenmarktes und wichtiger Zinssätze mussten Banken Milliardenstrafen zahlen.

Quelle:Handelsblatt Online

Wie kann das Vertrauen in die skandalgeplagten Banken in Großbritannien wieder hergestellt werden? Aus Sicht von Andrew Bailey, stellvertretender Gouverneur der Bank von England, ist dafür eine Sache extrem wichtig.

LondonDer künftige Chef der britischen Finanzaufsicht FCA sieht in dem angestrebten Kulturwandel bei den skandalgeplagten Banken des Landes eine Priorität. Andrew Bailey, stellvertretender Gouverneur der Bank von England und ab Juli neuer Vorsitzender der Aufsichtsbehörde, sagte am Montag auf einer Konferenz in London, das Vertrauen in Banken müsse wieder hergestellt werden.

Die Institute mussten etwa wegen Manipulationen des Devisenmarktes und wichtiger Zinssätze Milliardenstrafen zahlen. Nachdem viele Geldhäuser als Lehre aus der Finanzkrise mehr Eigenkapital als Puffer zurücklegen mussten, richte sich nun das Augenmerk auf die Firmenkultur der Banken. Das werde sich nach dem Chefwechsel bei der FCA nicht ändern. Die Institute müssten intern effektive Mechanismen haben, um Skandale zu verhindern. Kulturwandel sei möglich und es gebe auch schon Fortschritte auf dem Weg dahin.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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