Bundesbank-Chef: Einheitliche Fintech-Regulierung erwünscht

Bundesbank-Chef: Einheitliche Fintech-Regulierung erwünscht

, aktualisiert 25. Januar 2017, 16:03 Uhr
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Der Präsident der Bundesbank äußerte sich auf einer G20-Konferenz in Wiesbaden.

Quelle:Handelsblatt Online

Sie sind jung, digital und vernetzt. Einige spezielle Start-ups, genannt Fintechs, wirbeln derzeit die Finanzwelt durcheinander. Sehr zum Missfallen der Bundesbank. Sie verlangt eine Regulierung.

WiesbadenDie Bundesbank will den neuen digitalen Spielern in der Finanzwelt, den Fintechs, stärker auf die Finger schauen. „Unser Ziel ist es, einen gemeinsamen Kriterienkatalog für die regularische Behandlung von Fintechs zu entwickeln“, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann am Mittwoch in Wiesbaden zum Auftakt einer G20-Konferenz zur Digitalisierung in der Finanzwelt. „Fintechs sollten ihr Geschäftsmodell nicht auf regulatorischen Schlupflöchern aufbauen.“

Fintechs sind Start-ups, die mit digitalen Lösungen wie etwa Smartphone-Apps die Finanzwelt durcheinander wirbeln. In vielen Staaten haben sie dabei mehr Freiraum in ihrem Wirken als althergebrachte Spieler wie Banken. „Es ist ein Fehler, mit einer laxen Regulierung Firmen anzulocken“, sagte Weidmann vor Vertretern der großen Industrie- und Schwellenländer (G20). Dieser Fehler sei bereits im Vorfeld der letzten Finanzkrise begangen worden. „Wir sollten faire Wettbewerbsbedingungen schaffen.“

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Quelle:  Handelsblatt Online
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