Bundesverband Öffentlicher Banken: BayernLB-Boss Riegler wird neuer Cheflobbyist

Bundesverband Öffentlicher Banken: BayernLB-Boss Riegler wird neuer Cheflobbyist

, aktualisiert 10. November 2016, 20:34 Uhr
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Der neue Präsident des Bundesverbands Öffentlicher Banken vertritt 63 Geldinstitute.

Quelle:Handelsblatt Online

Stühlerücken beim Bundesverband Öffentlicher Banken: Neben Liane Buchholz verlässt auch Gunter Dunkel die Spitze des Verbandes. Sein Nachfolger als Präsident wird der Bayer Johannes-Jörg Riegler.

FrankfurtDie Spitze des Bundesverbands Öffentlicher Banken (VÖB) ist ab sofort fest in bayerischer Hand. Die Mitgliederversammlung wählte BayernLB -Chef Johannes-Jörg Riegler am Donnerstag einstimmig zum neuen Präsidenten. Der 52-jährige Franke tritt die Nachfolge von Gunter Dunkel an, der Ende des Jahres als NordLB -Chef abtritt und deshalb auch sein VÖB-Amt aufgibt. Als stellvertretender Präsident wurde Otto Beierl bestätigt, der Chef der LfA Förderbank Bayern.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits im Oktober über die bevorstehende Wahl Rieglers und den geplanten Abgang von VÖB-Hauptgeschäftsführerin Liane Buchholz berichtet. Die BWL-Professorin will zum Sparkassenverband Westfalen-Lippe wechseln und dort Ende März die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Rolf Gerlach antreten. Der neue VÖB-Präsident Riegler muss somit als eine seiner ersten Amtshandlungen einen Nachfolger für Buchholz suchen.

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Riegler gilt bisher nicht als Freund der großen Bühne. Auch mit Kritik an der Bankenregulierung hielt er sich im Vergleich zu vielen Kollegen zurück. Als VÖB-Präsident wolle er unter anderem Vorbehalte gegen öffentliche Banken in Europa abbauen, kündigte Riegler an. Weitere zentrale Themen seien die Herausforderungen durch Regulierung und Digitalisierung. Der VÖB vertritt 63 Institute, darunter Landesbanken und Förderbanken. Am Donnerstag nahm der Verband zudem die ApoBank als außerordentliches Mitglied auf. Er vertritt damit 14 der 21 deutschen Banken, die direkt von der EZB beaufsichtigt werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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