Carsten Maschmeyer zu seiner Millionärsformel: „Der Kaffee schmeckt auch zu Hause gut“

Carsten Maschmeyer zu seiner Millionärsformel: „Der Kaffee schmeckt auch zu Hause gut“

, aktualisiert 18. Februar 2016, 14:44 Uhr
von Jessica SchwarzerQuelle:Handelsblatt Online

Er ist der umstrittenste deutsche Selfmade-Millionär, Juror in der Sendung „Höhle der Löwen“ und jetzt auch Autor des Buches „Die Millionärsformel“: Carsten Maschmeyer. Ausgerechnet sein Erfolgsrezept lautet: Sparen.

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Der ehemalige AWD-Chef würde heute keine Lebensversicherungen mehr empfehlen.

Carsten Maschmeyer ist in diesem Tagen gefragt, die Termine stapeln sich. Sein neues Buch "Die Millionärsformel" weckt jede Menge Aufmerksamkeit. Gleich mehrmals müssen wir unseren Telefontermin verschieben - ein Fernsehinterview dauert länger. Doch dann ist der Finanzinvestor ganz entspannt, spricht nicht nur über sein Buch, sondern plaudert auch über seine ersten Schritte an der Börse, über Fehlinvestments und darüber, wie er heute sein Geld investiert.

 

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Herr Maschmeyer, die Reichen werden immer reicher. Stimmt das?
Menschen, die bereits Vermögen aufbauen konnten, werden allein schon deswegen vermögender, weil sie Geld arbeiten lassen können. Und Menschen mit einem größeren Vermögen bekommen leider oft eine bessere Beratung oder haben selbst Finanzkenntnisse. Oft investieren sie in rentablere Anlagen. Viele Menschen mit einem geringen Vermögen sparen auch in Tiefzinsphasen und zahlen in ihre Sparbücher ein, was sich im Moment nicht lohnt.   

Weil es keine Zinsen mehr gibt… Sparen wird scheinbar nicht belohnt?
So ist es leider. Es wird noch viel zu viel Geld auf diese sogenannten Spar-Konten getragen. Da liegen immer noch weit über eine Billion Euro zu Rekordniedrigzinsen.

Eine gigantische Zahl, die zeigt, wie reich wir Deutschen sind. Aber was ist eigentlich  Reichtum, wie definiert er sich, wo fängt er an?
Eine feste Definition für Reichtum gibt es nicht. Laut dem gewerkschaftsnahen Institut WSI ist man wohlhabend, wenn man das Doppelte vom mittleren Einkommen verdient. Das ist die einzige Definition, die es gibt. Ich glaube, Reichtum ist vor allem eine subjektive Wahrnehmung. Für jemanden, der wenig verdient, sind 200.000 Euro sehr viel Geld. Und es gibt reiche Menschen, die sich mit noch reicheren vergleichen und sich mit fünf Millionen Euro arm fühlen.

Und was bedeutet es für Sie persönlich, reich zu sein?
Reich zu sein ist für mich finanzielle Unabhängigkeit. Wenn ich also meinen Lebensunterhalt aus den Erträgen meines Vermögens bestreiten kann. Deshalb trägt mein Buch auch den Untertitel „Der Weg zu finanziellen Unabhängigkeit“. 

Der eigentliche Titel lautet „Die Millionärsformel“. Sie schreiben, jeder könne reich werden. Wirklich jeder?
Jeder kann sich in der Situation, in der er gerade ist, finanziell verbessern. Egal, ob das jüngere oder ältere Menschen sind, ob das jemand ist, der in die eigenen vier Wände möchte oder Startkapital sucht, um eine Firma zu gründen. 

Wie soll das bei Berufsanfängern klappen. Am Ende des Monats bleibt doch wenig übrig…
Gerade die Jüngeren haben den Vorteil, dass ihr Geld sehr lange arbeiten kann, auch wenn sie noch nicht viel Geld verdienen. Dieser zeitliche Spielraum ist fast wichtiger als die Anlagesumme. Fünf Euro am Tag lassen sich oft einsparen. Wie gerne und wie oft lässt man diese berühmten fünf Euro bei der Kaffeekette Starbucks? Ich schreibe im Buch von „Sparbucks“ – der Kaffee schmeckt nämlich auch Zuhause und im Büro gut. Aber nicht nur da lassen sich schnell fünf Euro am Tag einsparen. Es geht grundsätzlich darum, cleverer einzukaufen. Das kann fast jeder. Wenn man sich dann beim Sparen helfen lässt – beispielsweise über vermögenswirksame Leistungen oder die betriebliche Altersvorsorge vom Arbeitgeber oder durch Steuervorteile bei Altersvorsorgeverträgen – können schnell weitere fünf Euro am Tag zusammenkommen. Dieser kleine Betrag über viele Jahre gut angelegt,  kann zu einigen hunderttausend Euro werden.

 


Emotionen ausschalten

Sie vergleichen Ihre „Millionärsformel“ mit einer Diät oder besser einer Umstellung der Lebensgewohnheiten, um dünner oder fitter zu werden. Ist der bessere Umgang mit Geld wirklich so einfach?
Die Millionärsformel ist teilweise auch eine mentale Formel. Dazu gehören Mut, Optimismus, und Ausdauer. Es braucht zusätzlich Disziplin und entsprechende Weitsicht, auf seine Kosten zu achten. Ein  Beispiel ist der Kauf von Neuwagen: Im Durchschnitt gibt der Deutsche 40.000 Euro für einen Neuwagen aus. Würde er stattdessen einen Vorführwagen erwerben, würde dieser nur 30.000 Euro kosten. Wer das fünf oder sechs Mal in seinem Leben macht und das angesparte Geld rentabel anlegt, für den sind das schnell 100.000 Euro und mehr. 

Aber das reicht doch noch nicht.
Zum Geld verdienen gehören auch Fortbildung und Überstunden dazu und beim Geld anlegen sind Mut und Fachwissen gefragt. Denn wer sein Geld gewinnbringend investieren will, muss sich mit Risiken beschäftigen und wissen, wie sich das Risiko verändert. Das Risiko bei Aktien etwa verringert sich über eine lange Laufzeit, wenn es breit gestreut ist. Gefragt sind Ausdauer und mentale Stärke, damit man börsennotierte Indexfonds, ETFs, eben nicht genau dann verkauft, wenn der Dax mal zehn Prozent runtergeht.

Aber genau das ist das Problem vieler Privatanleger, wie die jüngsten Aktionärszahlen zeigen. Die Deutschen stiegen offenbar vielfach wieder nahe beim neuen Dax-Rekord ein  und viele dürften in den vergangenen Wochen die Nerven verloren haben…
Das ist wirklich traurig. Mein Anliegen ist es, dass die Menschen genau derartige Psychofallen meiden. Zu den Fehlern zählt auch, Aktien von nur einer Firma zu kaufen, weil man das Unternehmen kennt. Oder sich nur auf deutsche Aktien zu konzentrieren.

…und teuer kaufen und billig verkaufen.
Genau das will ich erklären: Das Auf und Ab bietet Chancen, aber nicht das prozyklische Handeln. Also nicht: Warten dass die Aktien steigen und steigen, um am Höhepunkt zuzuschlagen. Es ist eben viel besser, bei einem Dax um die 9000 Punkte einzusteigen als vor einem knappen Jahr bei 12.000 Zählern. Bei 9000 kann ein Einbruch nicht so massiv sein wie bei 12000 Punkten. Gleichzeitig gibt es mehr Spielraum nach oben. Deswegen sage ich: Emotionen ausschalten!

Wie mache ich das am besten?
Mit einem Aktien- oder Fondssparplan, am besten mit einem kostengünstigen ETF. Mit einem Sparplan schaltet man die Gefühle aus. Denn wenn man ohne Plan 200 Euro monatlich spart, wird man natürlich an Tagen, an denen die Aktien runter rauschen, kaum den Mut haben, Aktien zu kaufen. Ein Dauerauftrag über zehn, 20, 30 Jahre mit monatlich der gleichen Summe diszipliniert und gleichzeitig kauft man im Durchschnitt günstiger. Wenn die Aktien tiefer notieren, kauft man mehr Anteile für die gleiche Anlagesumme. Stehen sie höher, kauft man automatisch weniger.

Klingt alles einleuchtend, aber wie macht man aus monatlich 300 Euro eine halbe Million Euro? Angesichts der aktuellen Nullzinspolitik brauche ich mit dem Sparbuch mehr als 130 Jahre. Sie sprechen in ihrem Buch von sieben Prozent Rendite. Wo sollen die herkommen?
Mit heißen Anleihen oder Aktien zu zocken, rate ich ab. Aber mit einem Sparplan über 300 Euro monatlich, investiert in ein Dax-ETF, ist dieses Ziel erreichbar. Wir haben den Dax in der „Millionärsformel“ nicht nur über die letzten 25 abgebildet, sondern rücksimuliert auf 1948 – man kommt immer auf eine Rendite von mehr als sieben Prozent. Auch das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts zeigt, dass es keinen Zeitraum gibt, in dem jemand Aktien 15 Jahre und länger gehalten und einen Verlust gemacht hat. Dieses systematische Aktiensparen müssen die Deutschen lernen. Denn die Zeiten von Sparbuch und Lebensversicherung sind vorbei.


Zinsprodukte kann man vergessen

 

Mit diesen alten Sachen sind Sie in Ihrer Zeit als Chef der Finanzberatung AWD reich geworden. Was raten Sie Ihren Kunden von damals heute?
Sie sollen sich freuen, dass sie die Verträge aus alten Zeiten haben. Viele waren gar nicht sicher, ob sie überhaupt eine Lebensversicherung brauchen. Heute sind sie happy: sieben Prozent Rendite, teilweise ein Garantiezins von vier Prozent, steuerfreie Auszahlung. Ich  freue mich, dass Hunderttausende Menschen durch meine Initiative, durch die Erfindung der unabhängigen Finanzberatung diese Verträge haben. 

Aber heute würden Sie keine Lebensversicherungen mehr empfehlen?
Nein. Heute würde ich aufgrund des viel zu niedrigen Garantiezinses zu keiner Lebensversicherung mehr raten. Stattdessen empfehle ich die eigenen vier Wände anzustreben und natürlich kluges, systematisches Aktiensparen.

Sehen Sie in Zeiten von Niedrigzinsen keine Gefahr, dass sich Menschen überschulden, weil sie die Kreditkosten völlig überschätzen?
Diese Gefahr besteht, weil man bei den heutigen Minizinsen mit der entsprechenden Monatsrate mehr Hypothek bezahlen kann als früher. Ich bin zwar überzeugter Fan selbstgenutzter Immobilien, weil erwiesen ist, dass die Spardisziplin viel höher ist, wenn man tilgt, als wenn man freiwillig vorsorgt. Studien zeigen auch, dass Menschen mit eigengenutzter Immobilie viel mehr Vermögen haben. Aber klar ist auch, die jetzigen Bonsai-Zinsen dürfen nicht dazu verführen, den Preis nicht gut zu verhandeln oder sich zu überschulden. 

Gibt es eine einfache Regel, um das zu verhindern?
Mindestens 20 Prozent Eigenkapital sind nötig, auch wenn manche Banken erstaunlicherweise wieder anfangen, 100-Prozent-Finanzierungen anzubieten. Gleichzeitig empfehle ich, höher zu tilgen als früher üblich – mindestens zwei bis drei Prozent. Am besten sollte man mit dem Finanzierungsberater klären, wie man tilgen muss, um zum Rentenbeginn schuldenfrei zu sein. Dann macht eine selbstgenutzte Immobilie Sinn. Ein Mieter muss ein Leben lang Miete bezahlen. Ein Eigentümer logischerweise nicht und auch die Tilgung und Zinszahlung entfallen irgendwann komplett.

Und wie stehen Sie zu Immobilien als Kapitalanlage, wenn sie also nicht selbst genutzt wird?
Dazu ist ein sehr großes Vermögen nötig. Ich würde selbst jemandem, der eine halbe Million hat, nicht empfehlen, dafür eine Immobilie zu kaufen und auf Mieteinnahmen als Rendite zu setzen. Das Klumpenrisiko ist viel zu groß. Wenn sich im Umfeld der Immobilie die Situation verändert, etwa durch den Bau einer Autobahn, dann ist es plötzlich schwierig, gute Mieten zu erzielen und Mieter zu bekommen. Auch bei Immobilien gilt, sein Vermögen breiter zu streuen und nur einen Teil des flüssigen Vermögens in Immobilieninvestments zu stecken. Alternativ sind die großen offenen Immobilienfonds, die in den letzten Jahren im Schnitt circa drei Prozent Rendite erwirtschaftet haben, eine ganz gute Sache. Wer auf diese Weise investiert, hat meist einen guten Mix aus Gewerbe-, aus Wohn-, und Büroflächen – und auch international gestreut.

Dann haben wir bis jetzt Aktien, selbstgenutzte Immobilien und offene Immobilienfonds gemischt. Was ist mit Zinsprodukten oder Anleihen?
Das kann man – salopp gesagt - vergessen.

 


Ich bin in armen Verhältnissen aufgewachsen

Und wie sieht es mit Altersvorsorgeprodukten aus, die gefördert werden?  Also betriebliche Altersvorsorge, Riester- oder Rürup-Rente?
Auch wenn es keine Zinsen mehr gibt, ist es besser, Vorsorge zu betreiben als keine. Das Vorsorgesparen hat den Vorteil, dass es durch Zulagen steuerlich gefördert wird. Wenn die Möglichkeit besteht, die betriebliche Altersvorsorge – unterstützt vom Arbeitgeber – zu betreiben, lohnt sich das. Da können aus einem angesparten Euro schnell zwei werden. Ich bin sehr dafür, im Rahmen der möglichen Grenzen, sowohl die Riester- als auch die Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge zu nutzen. Die Förderung ist hier der Renditeturbo. 

Und den gibt es ja sonst im Prinzip nirgendswo mehr…
Das ist so, mit Ausnahme der staatlich geförderten Altersvorsorge und bei Immobilien über den Wohnriester. Je nach Immobilie gibt es auch noch ein paar Abschreibungsmöglichkeiten. Wenn ich mit wenig Geld für später sparen möchte, ist Altersvorsorgesparen trotz des Tiefzinses richtig. Ich bekomme ja mindestens mein eingezahltes Geld zurück. 

Was brauche ich eigentlich an Versicherungen? Viele haben Policen, die sie eigentlich gar nicht brauchen.
In meinem Buch nenne ich die zehn Gebote des Geldes. Dort schreibe ich, dass es ein Bestandteil der Millionärsformel ist, sich gegen Unglück im Leben mit der Haftpflichtversicherung abzusichern. Das ist ein Muss. Dasselbe gilt für die Berufsunfähigkeit. Für junge Familien mit kleinen Kindern führt zudem sicherlich an einer reinen Risikolebensversicherung kein Weg vorbei. Aber es gibt auch viele unnötige Versicherungen, zum Beispiel Reisegepäck oder Glasversicherung. Die kosten nur Geld. 

Kommen wir zu Ihnen ganz persönlich: Sie schreiben, Sie wären „von ganz unten“ gekommen. Wie haben sie den Umgang mit Geld gelernt?
Ich bin in armen Verhältnissen aufgewachsen. Sparen war bei uns Zuhause die höchste Tugend. Wir trugen Kleidungsstücke von den Kindern der Nachbarn auf. Ich bekam zu Weihnachten Geschenke, die immer im gleichen Geschenkpapier verpackt und mit der gleichen aufgebügelten Schleife versehen waren. Das Sparen habe ich deshalb sehr früh gelernt. Dann habe ich meine Karriere gestartet und war Vermittler von Versicherungen und Bausparverträgen. Von älteren, erfahreneren Anlageberatern habe ich gelernt, dass es auch Aktiensparen gibt und Immobilien interessante Alternativanlagen sein können. Auch aus vielen Tausend Beratungsgesprächen habe ich natürlich viel gelernt. Dazu kommt, dass ich seit vielen Jahren mit den interessantesten und wichtigsten Finanzprofis dieser Welt diskutieren darf. Den schnellen Weg zum Finanzwissen gibt es definitiv nicht. Jeder muss sich einarbeiten und zudem viel lesen. 

… auch durch Fehler lässt sich lernen. Was war Ihre erste Geldanlage, die überhaupt nicht geklappt hat?
Als ich Mitte Zwanzig war, haben mir Freunde gesagt: Du musst unbedingt japanische Aktien kaufen und dabei auf die Gewinne der letzten Jahre verwiesen. Ich bin dem Rat gefolgt und habe auch gleich einen zweiten Fehler gemacht. Ich habe die Aktien sofort verkauft, nachdem sie zehn Prozent gefallen waren. Natürlich sind sie später wieder gestiegen. Ich hatte völlig prozyklisch gehandelt. Ein Fehler, aus dem ich gelernt habe.

 


Natürlich passieren auch mir Fehler

 

Sind Sie auch mal richtig gierig gewesen und haben damit Schiffbruch erlitten?
Nein, ich bin eher risikoscheu. Aber auch das verleitet zu Fehlern. Einmal habe ich eine größere Summe in Rentenpapiere gesteckt – wunderbar, zwei Prozent Rendite. Auf einmal notierten die Anleihen vier Prozent im Minus. Ich hatte gar nicht im Blick, was passiert, wenn Zinsen fallen und steigen. Auf einmal hatte ich mit angeblich krisensicheren Papieren Verluste eingefahren. Das zeigt, dass man muss sich intensiv mit einem Produkt befassen muss – mit allen Vor- und Nachteilen. 

Ganz sicher können selbst Sie als Profi nicht sein. In jüngster Zeit hatten Sie Ärger bei der Geldanlage – Stichwort Cum-ex.
Natürlich passieren auch mir Fehler. Ich habe einem Banker der Bank Safra Sarasin, den ich lange kannte, zu sehr vertraut. Die Bank hat Geld von mir, das für einen dividendenstarken Aktienfonds verwendet werden sollte, in gewagte Steuerprodukte investiert, vertragswidrig und ohne meine Kenntnis. Aber ich bin glücklich darüber, dass ich durch meine Anzeige für Razzien bei der Bank gesorgt habe und solche Geschäfte nicht mehr laufen.  Die Bank hat sich entschuldigt und mich entschädigt. Damit ist der Fall für mich erledigt. 

Wo investieren Sie persönlich heute? Sie sind ja gerade auf dem Weg ins Silicon Valley.
Natürlich streue ich mein Vermögen breit. Aber ich habe zunehmend Spaß, innovative Start-ups zu unterstützen. Ihnen Geld zu geben und gleichzeitig mit meiner Erfahrung zu helfen. 

Das ist nicht ohne Risiken. Dabei sind Sie doch eher risikoscheu.
Selbstverständlich. Deshalb investiere ich auch nur einen klar festgelegten Teil meines Vermögens. Es gilt das gleiche wie beim Aktiensparen, ich setze nicht auf ein einziges Start-up, auch nicht auf Start-Ups aus nur einer Branche, sondern streue breit. Aber natürlich ist das nicht risikofrei. Für Investoren in Start-ups gilt die Regel: Von zehn Investments klappt nur eines. Das ist aber so lukrativ, dass sich das gesamte Engagement lohnt. Unsere Erfolgsquote ist sogar deutlich höher.

Herr Maschmeyer, danke für das Gespräch.

Carsten Maschmeyer: Die Millionärsformel - Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Ariston Verlag

ISBN 978-3-424-20108-6

Quelle:  Handelsblatt Online
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