Commerzbank: Mittelstandsbank-Chef Beumer geht

Commerzbank: Mittelstandsbank-Chef Beumer geht

, aktualisiert 30. September 2016, 11:06 Uhr
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Die neuen Konzernstrategie ruft personelle Veränderungen hervor.

Quelle:Handelsblatt Online

Markus Beumer, Vorstand der künftig aufgeteilten Mittelstandssparte, verlässt die Commerzbank. Für ihn ist in der neuen Strategie von Konzernchef Zielke kein Platz mehr. Der Abschied sei freiwillig, betont aber die Bank.

Mit dem radikalen Umbau der Commerzbank geht auch eine personelle Veränderung im Vorstand einher. Markus Beumer, Vorstand der Mittelstandssparte, verlässt die Commerzbank zum 31. Oktober, teilte das Institut am Freitag mit.

Die Mittelstandssparte wird gemäß der neuen Strategie aufgeteilt: Große Mittelständler und internationale Konzerne werden in einer Sparte „Firmenkunden“ mit der Investmentbank zusammengelegt. Diese wird vom bisherigen Investmentbank-Chef Michael Reuther geführt. Kleine Unternehmer werden künftig von der „Privat- und Unternehmerkunden“-Sparte unter Michael Mandel betreut. Dieser wird dem Insider zufolge auch die polnische Tochter mBank zugeschlagen, die hauptsächlich Privatkunden hat.

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Für Beumer, der das einstige Aushängeschild der Bank seit 2008 führt, ist somit kein Platz mehr. Dabei hatte der 52-Jährige im Frühjahr noch als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Martin Blessing gegolten. Laut Commerzbank-Mitteilung hat Beumer selbst um die Vertragsauflösung gebeten. Er wolle sich „einer neuen Aufgabe widmen“, hieß es. „Der gerade beschlossene, notwendige Umbau der Firmenkundensparte wird Jahre dauern und erfordert Kontinuität.“ Deshalb sei nun der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang.

Vor seiner Zeit im Vorstand leitete Beumer das das Firmenkundengeschäft der Gebietsfiliale Frankfurt und ab 2006 das konzernweite Corporate Banking. „Markus Beumer hat in den vergangenen neun Jahren als Vorstand maßgeblich daran mitgearbeitet, das Profil der Commerzbank als führende Firmenkundenbank in Deutschland und Europa weiter zu schärfen. Ich danke ihm im Namen des gesamten Aufsichtsrats für sein hohes Engagement und seine erfolgreiche Arbeit und wünsche ihm weiterhin alles Gute und viel Erfolg“, wird Aufsichtsratschef Klaus-Peter Müller in der Mitteilung zitiert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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