Credit Suisse: Investmentbanker im Friday Night Fever

Credit Suisse: Investmentbanker im Friday Night Fever

, aktualisiert 02. Juni 2016, 21:31 Uhr
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The logo of Swiss bank Credit Suisse is seen outside their branch in Bern, Switzerland May 9, 2016. REUTERS/Ruben Sprich/File Photo

Quelle:Handelsblatt Online

Erholung muss sein, das hat offenbar auch die Credit Suisse erkannt: Freitagabends sollen ihre Investmentbanker spätestens um 19 Uhr in den Feierabend verschwinden. Doch die Anweisung hat einen Schönheitsfehler.

LondonDie Credit Suisse gönnt ihren Investmentbankern am Freitagabend etwas Entspannung. Die Schweizer Großbank wies ihre Mitarbeiter im europäischen Kapitalmarktgeschäft in einer E-Mail an, das Büro am Freitagabend spätestens um sieben zu verlassen und frühestens am Samstagmittag zurückzukommen - es sei denn, ein großer Deal sei in der Mache.

Vor allem viele junge Investmentbanker arbeiten am Freitag oft bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages und an den Wochenenden. Credit Suisse habe nach Wegen gesucht, der Belegschaft mehr Freizeit zu geben, erklärte Credit-Suisse-Managerin Marisa Drew. „Dies erlaubt es den Mitarbeitern, feste Pläne mit ihren Familien und Freunden zu machen und stellt sicher, dass dies auch respektiert wird“, sagte sie zu der Maßnahme.

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Viele Investmentbanken sind bemüht, ihren Ruf als Branche für Arbeitssüchtige zu mildern. Damit wollen sie nicht zuletzt verhindern, dass immer mehr talentierte Mitarbeiter in andere Bereiche der Finanzbranche oder zu Technologiefirmen wechseln. Der US-Konkurrent JP Morgan hat die Investmentbanker aufgefordert, die Wochenenden freizunehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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