Credit Suisse: Keine „blinden Flecken” im Handel

Credit Suisse: Keine „blinden Flecken” im Handel

, aktualisiert 31. März 2016, 13:19 Uhr
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Verwaltungsratspräsident Urs Rohner betonte, dass es beim Handel mit illiquiden Anleihen keine „blinden Flecken” gegeben habe.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach Veröffentlichung von Verlusten mit illiquiden Anleihen in der vergangenen Woche stand die Credit Suisse in der Kritik. Der Vorwurf: Die Bank wisse nicht genug über ihre Handelspositionen Bescheid. Nun kontert sie.

ZürichEine Woche nach der Veröffentlichung von erneuten Verlusten mit illiquiden Anleihen ist Credit Suisse Vorwürfen entgegengetreten, dass die Spitze der Schweizer Großbank über die Handelspositionen zu wenig Bescheid weiß. „Es hat keine blind spots gegeben”, sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner am Donnerstag auf einer Konferenz. „Die Frage ist dann, wie gewisse Positionen auf einen gewissen Zeitpunkt bewertet werden und für welchen Zeitpunkt welche Positionen wie gemanagt und gehandelt werden”, sagte er weiter.

Vor einer Woche sagte der Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass einige der Händler der Bank in den vergangenen Monaten die Bestände an faulen und anderen wenig gehandelten Aktiva erhöht hatten, ohne führende Manager der Bank darüber zu informieren. Daraufhin wurde Kritik am Management der Bank laut.

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Credit Suisse musste in diesem Jahr bis zum 11. März rund 258 Millionen Dollar an Abschreibungen vornehmen und einen Verlust von 495 Millionen Dollar im vierten Quartal verbuchen wegen ihrer Bestände an faulen Verbindlichkeiten, gehebelten Krediten und verbrieften Produkten, wie vor kurzem einem Bloomberg-Artikel zu entnehmen war.

Quelle:  Handelsblatt Online
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