Credit Suisse: Schweizer Bank beginnt mit Verkauf notleidender Kredite

Credit Suisse: Schweizer Bank beginnt mit Verkauf notleidender Kredite

, aktualisiert 29. Februar 2016, 14:05 Uhr
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Die Credit Suisse äußerte sich zunächst nicht zum Verkauf notleidender Kredite.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Schweizer Bank Credit Suisse hat offenbar damit begonnen, notleidende Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe zu veräußern. Das Geschäft mit diesen Krediten passt nicht zur neuen Strategie des Geldhauses.

New YorkDie Schweizer Credit Suisse hat offenbar mit dem Verkauf von 1,9 Milliarden Dollar an notleidenden Verbindlichkeiten begonnen, die Ende des vergangenen Jahres Verluste ausgelöst hatten. Dies sei Teil von Bankchef Tidjane Thiams strategischer Neuausrichtung, wie Bloomberg am Freitagabend aus unterrichteten Kreisen erfuhr.

Die Bank aus Zürich habe Hedgefonds und Vermögensverwaltern, die notleidende Verbindlichkeiten aufkaufen, in kleinen Blöcken schwer verkäufliche Kredite angeboten, sagten die Personen, die namentlich nicht genannt werden wollte. Das Finanzhaus wurde nach Aussage von zwei der Personen auch von Vermögensverwaltern kontaktiert, die Interesse an der Übernahme seines gesamten Problemkredit-Portfolios gehabt hätten, doch keines der Angebote wurde demnach als realisierbar eingestuft.

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Notleidende Verbindlichkeiten sind ein Teil des Geschäfts, das Thiam im vergangenen Jahr als „hässliches Entlein“ bezeichnet hatte. Dieses passe nicht in die Strategie, die die Bank verfolgen wolle, sagte er. Die Bank hat keine Frist für den Abbau ihrer Positionen an notleidenden Verbindlichkeiten bekannt gegeben.

Drew Benson, ein Sprecher von Credit Suisse, lehnte eine Stellungnahme ab.

Quelle:  Handelsblatt Online
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