Cyber-Raub von Bangladesch: Verdacht fällt auf Zentralbank-Mitarbeiter

Cyber-Raub von Bangladesch: Verdacht fällt auf Zentralbank-Mitarbeiter

, aktualisiert 30. Mai 2016, 17:09 Uhr
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Hacker nutzten das internationale Zahlungsverkehrssystem Swift für ihren Angriff auf die Zentralbank Bangladeschs.

Quelle:Handelsblatt Online

Rund 81 Millionen Dollar haben Hacker durch einen Cyber-Angriff auf die Zentralbank von Bangladesch erbeutet. Mitarbeiter der Notenbank sollen sich am Verbrechen beteiligt haben, so der Chef Untersuchungskommission.

DhakaIn den spektakulären Cyber-Raub in Bangladesch sind womöglich Mitarbeiter der betroffenen Zentralbank verwickelt. Dies ließ am Montag der Chef einer von der Regierung ernannten Untersuchungskommission durchblicken. Zunächst sei die Kommission davon ausgegangen, dass niemand in der Notenbank involviert gewesen sei. „Doch nun hat es eine kleine Veränderung gegeben”, fügte er hinzu, ohne Details zu nennen. Die Hacker nutzten das internationale Zahlungsverkehrssystem Swift für ihren Angriff auf die Zentralbank Bangladeschs, bei dem sie 81 Millionen Dollar erbeuteten.

Sie verschafften sich Zugang zum Swift-Kommunikationsnetz und gaben betrügerische Geldüberweisungen in Auftrag. Dass der Schaden nicht größer ausfiel, lag nur an einem Tippfehler in einem Überweisungsformular, der eine Bank hellhörig werden ließ. Swift will nun einen Plan vorlegen, wie das System sicherer gemacht werden kann.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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