Der Werber-Rat: „German Blondie“ im Rennwagen

Der Werber-Rat: „German Blondie“ im Rennwagen

, aktualisiert 22. April 2016, 16:37 Uhr
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Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

von Raphael BrinkertQuelle:Handelsblatt Online

Sophia Flörsch mischt mit gerade einmal 15 Jahren die Formel 4 auf und überzeugt nicht nur mit guten Leistungen. Die in England als „German Blondie“ bekannte Rennfahrerin forciert ihre Karriere auch im Social Media.

Im Motorsport werden aktuell viele deutsche Erfolgsgeschichten geschrieben. Nico Rosberg gewann die ersten drei Grands Prix der Formel 1. Sebastian Vettel komplettierte in China gar den deutschen Doppelsieg, Nico Hülkenberg machte mit der schnellsten Rennrunde auf sich aufmerksam. In der ADAC Formel 4 spricht alles nach einem starken Saisonstart über ein Talent mit einem großen Namen: Mick Schumacher.

Aber die spannendste Geschichte schreibt uns ein 15 Jahre altes Mädchen: Sophia Flörsch. In ihrem beachtlich jungen Alter ist Sophia die erste Frau, die in der Formel 4 Punkte sammelte. Am vergangenen Renn-Wochenende in Oschersleben kostete sie nur eine Kollision in der letzten Kurve das Podium. Ihr Erfolg ist das Resultat aus einer nachhaltig angelegten Karriere, die bewusst auch mal die Ideallinie verlassen hat.

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Ein Ausflug in die britische Ginetta Junior Championship brachten ihr Erfahrung und internationale Fans. Sophia gibt nicht nur auf der Rennstrecke Vollgas, sondern ebenso in der Selbstinszenierung.

Auch abseits des Sports ist Flörsch ein Naturtalent. Die Social-Media-Kanäle nutzt sie für sich, in einer Kolumne gewährt sie Einblicke in ihr Leben als Rennfahrerin. Zudem ist sie mit 15 Jahren bereits Autorin eines Buches über die Entwicklung zur eigenen Spitzenleistung. So bietet sie Sponsoren außergewöhnliche Facetten, deren Investitionen für den Erfolg im Motorsport unabdingbar sind. Sophia zeigt in inspirierender Einzigartigkeit, wie progressive Karriereplanung funktioniert.

In England liebevoll „German Blondie“ getauft, hat sie sich in einer vermeintlichen Männerdomäne Respekt und auch Sichtbarkeit verschafft. Dabei hat sie mit unkonventionellen Maßnahmen Konventionen im Sport gebrochen. Dieser Mut auf und neben der Rennstrecke bringt sie ihrem ambitionierten Ziel näher: in einem Formel-1-Cockpit zu sitzen.

Der Autor: Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports

Quelle:  Handelsblatt Online
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