Deutsche Bank: 40-Millionen-Dollar-Vergleich im „Dark Pool“-Streit

Deutsche Bank: 40-Millionen-Dollar-Vergleich im „Dark Pool“-Streit

, aktualisiert 16. Dezember 2016, 19:48 Uhr
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Im sogenannten „Dark Pool“-Streit lässt sich die Deutsche Bank auf einen Vergleich ein und zahlt rund 40 Millionen Dollar.

Quelle:Handelsblatt Online

Aufgrund von irreführenden Werbebroschüren im Zusammenhang mit hauseigenen Handelsplattformen zahlt die Deutsche Bank einen Betrag von Millionenstrafe an die USA. Das deutsche Geldhaus ist damit kein Einzelfall.

WashingtonDie Deutsche Bank zahlt 40 Millionen Dollar zur Beilegung eines Streits mit US-Aufsehern. Dabei geht es um die Täuschung von Kunden im Zusammenhang mit hauseigenen Handelsplattformen, sogenannter Dark Pools. Das größte Deutsche Geldhaus räumte dabei ein, dass seine Werbebroschüren irreführend gewesen seien, wie die Staatsanwaltschaft von New York am Freitag mitteilte. 37 Millionen Dollar gehen demnach an Regulierer des Bundes und des Staates New York. Weitere 3,25 Millionen Dollar zahlt die Bank an die Finanzmarktaufsicht Finra. Die Deutsche Bank sei froh, dass die Angelegenheiten geklärt seien, teilte eine Sprecherin des Instituts mit.

Auch andere Finanzinstitute mussten sich in den USA bereits wegen Dark Pools verantworten. So legten auch Barclays und Credit Suisse die gegen sie erhobenen Vorwürfe mit Vergleichen bei. Dark Pools sind dafür gedacht, dass Investoren unter Umgehung des öffentlichen Marktes Aktien in großem Stil handeln und dabei einen besseren Preis erzielen, weil ihre Absichten im Dunkeln bleiben.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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