Deutsche Bank: Bill Woodley wird neuer Chef für das US-Geschäft

Deutsche Bank: Bill Woodley wird neuer Chef für das US-Geschäft

, aktualisiert 01. Juli 2016, 14:23 Uhr
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Im US-Geschäft von Deutschlands größtem Geldhaus stehen Personalveränderungen an.

von Frank WiebeQuelle:Handelsblatt Online

Die US-Geschäftssparte der Deutschen Bank bekommt einen neuen Chef: Bill Woodley. Er gilt als derjenige, der den Kulturwandel bei der Deutschen Bank in den USA umsetzen musste.

Bill Woodley wird neuer Chef der Deutschen Bank in den USA. Damit übernimmt er die Verantwortung für einen Bereich, der rund ein Viertel der Konzernerlöse beisteuert und etwa ein 10.000 Leute beschäftigt. Zugleich wird Jeff Urwin im Management Board des Konzerns die Verantwortung für die Region übernehmen. Diese Konstruktion ist neu, bisher gab es für Amerika im Board keine spezielle Zuständigkeit. Bei den anderen Regionen fallen die Chef-Position und die Verantwortung im Board jeweils zusammen, sind also nicht personell getrennt.


Der 60jährige Jeff Urwin ist bisher schon weltweit für das Investmentbanking des Konzerns zuständig. Er sitzt in New York. Die Chefposition der Bank für Amerika wurde vakant, weil Jacques Brand, der bisherige Inhaber, überraschend zu einem kleineren Konkurrenten gewechselt ist.
Der 49jährige Bill Woodley ist seit 2012 stellvertretender Chef in New York. Er hatte zuvor verschiedene Management-Positionen in London und Hongkong. Zeitweise arbeitete er direkt für den früheren Konzernchef Jürgen Fitchen. Woodley hat in den vergangenen Jahren den Aufbau der neuen Zwischenholding für das US-Geschäft geleitet und bleibt auch unmittelbar für diese Holding verantwortlich. Außerdem war seine Aufgabe unter anderem, den viel besprochenen Kulturwandel der Bank, hin zu mehr Disziplin und Risikobewusstsein, in den USA durchzusetzen.

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Woodley ist im Umgang ein pragmatischer, durchsetzungsfähiger Manager ohne falsche Allüren. Wie schon sein Vater hat der Brite Jahre lang in der Marine seines Heimatlandes gedient. Diese Zeit hat ihn geprägt, er spricht oft davon, dass dort vorbildliche Disziplin herrschte und Beförderungen tatsächlich nach persönlicher Leistung ausgesprochen wurden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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