Deutsche Bank: Ex-Vorstände verzichten auf fast 40 Millionen

Deutsche Bank: Ex-Vorstände verzichten auf fast 40 Millionen

, aktualisiert 27. Juli 2017, 16:09 Uhr
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Das Geldhaus hat sich mit ehemaligen Vorständen im Boni-Streit geeinigt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Deutsche Bank hat sich im Boni-Streit mit den damaligen Vorständen geeinigt. Für Ersatzansprüche gegen die Vorstände bestehe keine Grundlage, so der Aufsichtsrat. Die Manager verzichten auf 38,4 Millionen Euro.

FrankfurtIm Bonusstreit mit ihrem früheren Arbeitgeber verzichten elf ehemalige Vorstände der Deutschen Bank auf Zahlungen von zusammen 38,4 Millionen Euro. Das teilte das größte deutsche Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt mit. Bereits am Vortag hatte das Handelsblatt über entsprechende Verhandlungen berichtet. Der freiwillige Verzicht bezieht sich auf einen großen Teil der noch nicht ausgezahlten Vergütung.

Die Deutsche Bank war in den vergangenen Jahren in zahlreiche Skandale verstrickt, die die Gewinne immer wieder auffraßen. Alleine seit 2012 musste das Institut fast 15 Milliarden Euro für die Beilegung von Rechtstreitigkeiten berappen. Aufsichtsratschef Paul Achleitner wollte durch die Einbehaltung der Boni einen - wenn auch vergleichsweise kleinen - Beitrag der Manager zu diesen Zahlungen erreichen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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