Deutsche-Bank-Prozess: Freispruch für Jürgen Fitschen

Deutsche-Bank-Prozess: Freispruch für Jürgen Fitschen

, aktualisiert 25. April 2016, 10:53 Uhr
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Der Co-Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, am Montag im Landgericht München.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Landgericht München hat den Co-Chef der Deutschen Bank vom Vorwurf des Prozessbetrugs freigesprochen. Das urteilte Richter Peter Noll am Montagvormittag. Auch die anderen Angeklagten wurden freigesprochen.

MünchenDas Verfahren wegen Prozessbetrug gegen amtierende und Ex-Top-Manager der Deutschen Bank hat mit einem Freispruch geendet. Richter Peter Noll verkündete den Beschluss am Montagvormittag am Münchener Landgericht. Auch die anderen Angeklagten wurden freigesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und vier frühere Topmanager des Instituts hatten zuvor die Anklagevorwürfe erneut zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft folge einem „unzutreffenden, von Unterstellungen und Spekulationen geleiteten Bild“, so der mitangeklagte Ex-Chef der Bank, Josef Ackermann.

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Ackermann äußerte sich als einziger Angeklagter ausführlicher in seinem Schlusswort vor der Urteilsverkündung. Fitschen und die übrigen Angeklagten sagten lediglich, sie schlössen sich den Worten ihrer Verteidiger an. Diese hatten bereits vor einer Woche auf Freisprüche plädiert.

Vergangenes Jahr hatte der Prozess gegen Fitschen, seine Vorgänger Josef Ackermann und Rolf-Ernst Breuer sowie Ex-Aufsichtsratschef Clemens Börsig und das ehemalige Vorstandsmitglied Tessen von Heydebreck begonnen. Die Staatsanwaltschaft hat sie des Prozessbetrugs beschuldigt, sie sollen in einem früheren Gerichtsverfahren vor dem Oberlandesgericht München gelogen haben, um Schadenersatzansprüche des mittlerweile verstorbenen Medienmanagers Leo Kirch abzuwenden.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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