Deutsche Bank und Commerzbank: Großbanken treiben Filialmodernisierung voran

Deutsche Bank und Commerzbank: Großbanken treiben Filialmodernisierung voran

, aktualisiert 17. November 2016, 17:36 Uhr
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Vorne der Empfangstresen, hinten die Café-Theke: Im Zwei „Quartier Zukunft“ sollen neue Entwicklungen für den Privat- und Geschäftskundenmarkt mit diesen gemeinsam entwickelt und getestet werden.

Quelle:Handelsblatt Online

Immer mehr Bankkunden erledigen ihre Geschäfte online. Commerzbank und Deutsche Bank stellen deshalb ihr Konzept um. In Berlin baute die Deutsche Bank eine neue moderne Filiale für rund fünf Millionen Euro.

Frankfurt/MainDeutschlands Großbanken treiben die Modernisierung ihrer Filialen voran. Die Deutsche Bank stellte am Donnerstag in Berlin-Mitte ihr „Quartier Zukunft“ vor, das an diesem Freitag (18. November) eröffnet werden soll. Fünf Millionen Euro ließ sich Deutschlands größtes Geldhaus den neuen Vorzeigestandort kosten. Kunden sollen dort sämtliche Bankdienstleistungen geboten bekommen – analog wie digital. Die Räume bieten zudem Arbeitsplätze für junge Start-up-Unternehmen, eine Lounge mit Gastronomie und ein Kinderbetreuungsangebot.

Banken ringen damit, dass viele Kunden ihre Geschäfte nur noch online erledigen und selten in die Filiale kommen. Die Deutsche Bank schließt auch wegen wegbrechender Erträge infolge des Zinstiefs 188 Filialen in Deutschland und damit gut ein Viertel ihrer Standorte.

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Auch die Commerzbank mit ihren derzeit 1050 Standorten baut ihr Filialangebot um. Die deutsche Nummer zwei eröffnete nach einer rund zweijährige Pilotphase in Stuttgart und Berlin am Donnerstag wie im Sommer angekündigt in Bochum eine weitere sogenannte Flagship-Filiale. Noch im November sollen weitere dieser Großfilialen mit erweiterten Öffnungszeiten, einem neuen Raumkonzept und einer aktiveren Ansprache der Kunden in Hannover und Bremen folgen.

An ihrem vergleichsweise dichten Filialnetz will die Commerzbank festhalten, auch wenn sie kleinere Standort abgespeckt. In den vergangenen vier Jahren gewann das Institut fast eine Million zusätzliche Privatkunden. Bis 2020 sollen weitere zwei Millionen hinzukommen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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