Deutsche Bank: Zwei ehemalige Händler im Libor-Skandal angeklagt

Deutsche Bank: Zwei ehemalige Händler im Libor-Skandal angeklagt

, aktualisiert 02. Juni 2016, 20:11 Uhr
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Mehrere Händler verschiedener Banken sollen sich abgesprochen haben, um den Referenzzins Libor in die gewünschte Richtung zu drücken.

Quelle:Handelsblatt Online

Und wieder eine Anklage gegen Ex-Händler der Deutschen Bank: Zwei weitere Männer aus New York und London sollen den Referenzzins Libor manipuliert haben. Bisher sind 16 Geldhäuser in den Fall verwickelt.

WashingtonWegen angeblicher Manipulation des Referenzsitzsatzes Libor sind zwei ehemalige Händler der Deutschen Bank angeklagt worden. Den beiden Männern aus New York und London werde vorgeworfen, sich bei ihren Geschäften mit anderen Marktteilnehmern abgesprochen zu haben, um Vorteile für sich oder die Deutsche Bank herauszuschlagen, teilte das US-Justizministerium am Donnerstag mit. Im Oktober hatte sich ein ehemaliger hochrangiger Händler der Deutschen Bank für schuldig erklärt, den Libor-Satz gesetzeswidrig zu seinen Gunsten beeinflusst zu haben.

In den Libor-Skandal sind weltweit mindestens 16 Geldhäuser verwickelt. Einzelne Händler hatten sich bei der Festsetzung des Zinssatzes abgesprochen, um ihn in die gewünschte Richtung zu lenken und Handelsgewinne einzustreichen. Am Libor und verwandten Referenzzinsätzen hängen Geschäfte in einem Volumen von vielen Hundert Billionen Dollar täglich, wodurch sich schon durch kleine Bewegungen Gewinne erzielen lassen. Viele Banken haben sich mit diversen Behörden bereits auf milliardenschwere Vergleiche geeinigt.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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