Deutsche Börse-Finanzchef: Gregor Pottmeyer bekommt Vertrag verlängert

Deutsche Börse-Finanzchef: Gregor Pottmeyer bekommt Vertrag verlängert

, aktualisiert 24. März 2017, 11:34 Uhr
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Gregor Pottmeyer (Mitte) und zwischen dem aktuellen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, und seinem Vorgänger Reto Francioni. Pottmeyer soll fünf weitere Jahre Finanzvorstand bleiben.

Quelle:Handelsblatt Online

Deutschlands größter Börsenbetreiber hat den Vertrag mit Finanzchef Gregor Pottmeyer um fünf Jahre verlängert. In den turbulenten Zeiten nach der gescheiterten Fusion mit LSE setzt der Konzern auf Beständigkeit.

FrankfurtDie Deutsche Börse setzt nach dem Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) ein Zeichen für Kontinuität. Deutschlands größter Börsenbetreiber habe den Vertrag mit Finanzchef Gregor Pottmeyer um fünf Jahre verlängert, sagte ein Sprecher der Deutschen Börse und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Der 54-jährige Saarländer hat den Großteil seiner Karriere beim Autobauer Daimler verbracht, wo er zuletzt Finanzvorstand der Mercedes Benz Bank war. 2009 wechselte er dann in gleicher Funktion zur Deutschen Börse.

Anfangs wurde Pottmeyer beim Frankfurter Unternehmen von manchem als ehemaliger Automanager kritisch beäugt, doch inzwischen genießt er intern wie extern einen guten Ruf. „Er hat seine Abteilung im Griff“, sagt eine mit der Vertragsverlängerung vertraute Person. „Er ist zu einer wichtigen Konstante geworden.“ Pottmeyers Verbleib sei auch deshalb wichtig, weil im Vorstand der Deutschen Börse in den kommenden Jahren einige Wechsel anstünden.

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Der Vertrag von Jeffrey Tessler, der für das Derivate-, Abwicklungs- und Wertpapierverwahrgeschäft zuständig ist, läuft Ende des Jahres aus. Bei der Deutschen Börse gehen die meisten Verantwortlichen davon aus, dass der 62-jährige Amerikaner keine Vertragsverlängerung mehr anstreben und in Ruhestand gehen wird. Auch der Vertrag des stellvertretenden Vorstandschef Andreas Preuß läuft nur noch bis Ende Mai 2018.

Quelle:  Handelsblatt Online
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