Deutsche Börse und LSE: EU hat Bedenken gegen die Börsenhochzeit

Deutsche Börse und LSE: EU hat Bedenken gegen die Börsenhochzeit

, aktualisiert 28. September 2016, 15:38 Uhr
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Die EU hat fürchtet eine zu starke Konzentration im Markt.

Quelle:Handelsblatt Online

Gelingt die rund 25 Milliarden Euro schwere Börsenhochzeit zwischen der Deutschen Börse und der London Stock Exchange? Die Europäische Union zumindest meldet erste wettbewerbsrechtliche Bedenken an.

BrüsselDie EU-Wettbewerbshüter nehmen den geplanten Zusammenschluss von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) genauer unter die Lupe. Es gebe eine Reihe vorläufiger wettbewerbsrechtlicher Bedenken, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Daher werde nun eine vertiefte Prüfung eingeleitet. Bedenken gebe es unter anderem bei der Abwicklung von Derivategeschäften (Clearing), bei Derivaten und im Handel von deutschen Aktien und börsennotierten Fonds

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Finanzmarkt-Teilnehmer auch weiterhin zu wettbewerbsfähigen Konditionen auf Finanzmarkt-Infrastruktur zurückgreifen können“, sagte EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Durch die Fusion würde demnach der mit Abstand größte europäische Börsenbetreiber entstehen. Die Wettbewerbshüter haben bis zum 13. Februar 2017 Zeit, eine Entscheidung zu treffen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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