Devisen: Euro findet keine klare Richtung

Devisen: Euro findet keine klare Richtung

, aktualisiert 15. April 2016, 13:55 Uhr
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Wirtschaftsdaten aus dem Euro- und dem US-Raum haben am Freitag Bewegung in den Devisenmarkt gebracht.

Quelle:Handelsblatt Online

Anleger warten am Freitag auf Zahlen zur Handelsbilanz in der Eurozone und zum Konsumklima in den USA. Vor der Bekanntgabe findet der Euro keine klare Richtung. Am Abend meldet sich außerdem ein Fed-Mitglied zu Wort.

FrankfurtDer Euro hat am Freitag im frühen Handel zunächst keine klare Richtung gefunden. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1264 Dollar. Das war geringfügig weniger als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1252 (Mittwoch: 1,1298) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8887 (0,8851) Euro.

Im weiteren Tagesverlauf könnten Zahlen zur Handelsbilanz in der Eurozone sowie zur Industrieproduktion und zum Konsumklima in den USA für Bewegung am Devisenmarkt sorgen. Ralf Umlauf, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen, rechnet mit eher schlechten Daten aus den Vereinigten Staaten.

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Am Freitagabend wird sich außerdem Charles Evans, Fed-Mitglied und Notenbankchef von Chicago, zu Wort melden. Aus den Reihen der amerikanischen Währungshüter hatte sich zuletzt am Donnerstag der Präsident der regionalen Notenbank von Atlanta, Dennis Lockhart, gegen eine schnelle Fortsetzung der US-Zinswende gewandt. Auch die Fed-Vorsitzende Janet Yellen hatte sich zuletzt mehrfach für ein vorsichtiges Vorgehen bei Zinserhöhungen ausgesprochen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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