Devisen: Euro gibt nach, Währungen von Rohstoff-Ländern legen zu

Devisen: Euro gibt nach, Währungen von Rohstoff-Ländern legen zu

, aktualisiert 26. Januar 2016, 17:38 Uhr
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Nach den teils heftigen Verlusten der vergangenen Handelstage konnte sich die russische Landeswährung am Dienstag etwas erholen.

Quelle:Handelsblatt Online

Angetrieben von steigenden Ölpreisen verbessert sich die Stimmung an den Aktien- und Rohstoffmärkten. Das verschafft den Währungen von rohstoffreichen-Ländern Aufschwung. Vermeintliche sichere Häfen stehen unter Druck.

Frankfurt am MainDer Euro hat am Dienstag anfängliche Gewinne nicht halten können und fiel bis zum späten Nachmittag. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0840 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,0837 (Montag: 1,0815) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9228 (0,9246) Euro.

Haupttreiber am Devisenmarkt war die Stimmung an den Aktien- und Rohstoffmärkten, die sich aufhellte. Davon profitierten Währungen von Ländern, die stark in der Rohstoffproduktion engagiert sind. Der australische, der neuseeländische und der kanadische Dollar legten ebenso zu wie der russische Rubel. Unter Druck standen dagegen als sichere Häfen betrachtete Währungen: Neben dem japanischen Yen zählte dazu zuletzt auch der Euro. Der Schweizer Franken schwächte sich ebenfalls ab. Der Euro stieg mit 1,1035 Franken auf den höchsten Stand seit September.

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Von Konjunkturdaten gingen dagegen nur geringe Impulse aus. Zahlen vom amerikanischen Immobilienmarkt und zur Verbraucherstimmung fielen unter dem Strich solide aus. Auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwochabend dürften die Daten aber wenig Einfluss haben. Bankvolkswirte und Anleger rechnen nicht mit einer schnellen Fortsetzung der Ende 2015 eingeleiteten Zinswende. Allerdings erhoffen sie sich Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,76095 (0,75890) britische Pfund, 128,22 (128,07) japanische Yen und 1,1008 (1,0981) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 32 510,00 (32 230,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1113,60 (1106,60) Dollar gefixt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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